Pressespiegel

Andere über uns

Berichte über subreport in regionalen und überregionalen Medien.

  • 14.11.2014 - Einführung der e-Vergabe in Celle

    Quelle: Celler Presse, 12. November 2014

    Die Stadt Celle führt die elektronische Vergabe (e-Vergabe) ein. Sie setzt damit eine Vorgabe der Europäischen Union um, nach der bis April 2016 mit der Umstellung von Vergabeverfahren auf elektronische Kommunikationsmittel begonnen werden muss. Die Einführungsphase bei der Stadt Celle startet am 1. Januar 2015.

    Die e-Vergabe bietet direkten Zugriff auf die Ausschreibungsunterlagen. Damit einher geht ein schneller Informationsaustausch. Die Stadtverwaltung hofft auch auf Beschleunigung der Vergabeverfahren, Kosteneinsparung und einen größeren Wettbewerb.

    Der Fachdienst Recht und Vergaben hat sich die beiden Produkte, die marktführend sind, vorstellen lassen. Es wurde das Produkt „ELVIS“ von Firma subreport ausgewählt. Dieses Verfahren hat nicht nur durch seine leichte Bedienbarkeit überzeugt, sondern wird bereits von den angrenzenden Nachbarkreisen (Heidekreis, Landkreis Uelzen, Landkreis Lüchow-Dannenberg, Landkreis Harburg) genutzt. Das Verfahren ist also bereits zahlreichen Bieterfirmen bekannt.

    Alle weiteren Bieterfirmen werden im Rahmen einer Informationsveranstaltung umfassend unterrichtet. Firma subreport wird das Verfahren am Montag, 24. November, um 17 Uhr in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus vorstellen. Anmeldungen nimmt Peggy Davos unter der Rufnummer (0 51 41) 12 523 oder per Mail an peggy.davos@celle.de entgegen.

  • 27.10.2014 - eVergabe 2.0

    Quelle: Fraunhofer FOKUS - eGovernment Newsletter Oktober 2014

    Nach dem Willen der EU gehört elektronische Vergabe bald zum Pflichtprogramm
    der öffentlichen Verwaltung. Die eVergabe-Plattform subreport ELViS ist bereits
    seit 13 Jahren erfolgreich im Produktbetrieb und wird jetzt auf neue Beine gestellt.
    Die gemeinsam mit FOKUS entwickelte XVergabe-Konformität bleibt erhalten
    – neu sind dagegen: Technologie, erweitertes Vergabemanagement, modularer
    Aufbau, modernes Design. Der neu gegründete Beirat stellt sicher, dass subreport
    ELViS 2.0 genauso praxisorientiert konzipiert und intuitiv zu bedienen ist
    wie alle subreport-Lösungen.

  • 14.10.2014 - Die Kür wird Pflicht

    Quelle: "Behörden Spiegel", Oktober 2014

    3. Kölner Vergabetag diskutiert elektronische Vergabe

    (BS/gg) Der Kölner Vergabetag legte Ende September auch bei seiner dritten Austragung wieder großen Wert auf Praxisbezug, viel Raum für Diskussion und ein breites Themenspektrum. Behörden Spiegel-Redakteur Guido Gehrt begrüßte als Moderator der Veranstaltung rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft und führte sie durch einen abwechslungsreichen Tag, wobei die elektronische Vergabe naturgemäß eine herausragende Rolle spielte.

    Die Europäische Union hat Ende März entschieden, dass E-Vergabe schrittweise ab Mitte April 2016 Pflicht wird. Dr. Sönke E. Schulz vom Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften in Kiel gab einen Einblick in das, was die EU-Vergaberichtlinien in der Umsetzung bedeuten. Er machte aber auch deutlich, dass es noch eine Reihe von Fragen zu beantworten und Herausforderungen zu meistern gilt - auf nationaler Ebene und natürlich bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Die Vielfalt der unterschiedlichen Lösungen und die fehlende Akzeptanz digitaler Signaturen waren dabei nur zwei Stichworte, die intensiv im Plenum diskutiert wurden. Das Fazit von Dr. Schulz, auch wenn auf europäischer Ebene noch viel zu tun ist: „E-Government kann an mancher Stelle von der E-Vergabe lernen.“ Auch weil es manchmal richtig und notwendig ist, Umsetzungsfristen verpflichtend zu definieren.

    Mainz hat es vorgemacht

    Neben dem Rechtsrahmen der Richtlinien ging es in Köln natürlich auch um die gelebte Praxis: Es gibt wohl keinen öffentlichen Auftraggeber in Deutschland, der mehr Erfahrung mit E-Vergabe hat als Klaus Faßnacht, Leiter der Zentralen Vergabestelle der Stadt Mainz. 2001 war er der Erste überhaupt, der hierzulande eine elektronische Vergabe erfolgreich durchführte - und dies darüber hinaus EU-weit. Die Mainzer Kriterien für die Plattformwahl hießen damals (und gelten heute unverändert): einfache Bedienung, alle Dateiformate, keine Veränderungen der internen Organisation. Nur wenige Jahre nach der Einführung war Mainz die erste Kommune, die konkrete Zahlen zu den immensen Spareffekten mit E-Vergabe vorlegen konnte: 752,00 Euro weniger Kosten pro Ausschreibung durch die Arbeit mit subreport ELViS. Für 2013 waren das übrigens Einsparungen in Höhe von 271.472,00 Euro. „Wenn man will, das ist unsere Überzeugung, dann ist die Umstellung auf E-Vergabe ganz einfach“, so Klaus Faßnacht.

    Eine andere Sicht der Dinge

    Und dann: kein Vortrag, sondern ein Dialog. Nichts zum Thema Vergabe im engeren Sinne, aber viel zu den Themen Motivation, Lernen und Können. Peter M. Endres, Top-Manager und Mitautor des Buches „Lernlust“, lieferte sich mit dem Moderator einen fesselnden Dialog und bereicherte den Vergabetag durch viele ungewöhnliche Perspektiven, viele interessante Impulse für die tägliche Arbeit vor Ort. Natürlich hatte Peter M. Endres als ehemaliger Vorstandsvorsitzender der ERGO Direkt auch mit Einkauf zu tun: „Ich habe immer gesagt: Wenn wir einkaufen, dann vergleichen wir natürlich die Preise und die Leistung. Aber ich möchte zum Schluss einen Partner haben, der mit uns zusammen das, worum es da geht, anpackt und dafür brennt – genauso wie wir selbst.“ Und auch wenn er selbst bisher nichts mit elektronischer Vergabe zu tun hatte: „Wie würde ich Mitarbeiter motivieren, E-Vergabe umzusetzen? Denn die Schwierigkeiten, von denen ich heute höre, sind doch überall die gleichen. Ich würde fragen, wir müssen das machen, aber was ist für uns der Vorteil? Und dann kann das Ganze Spaß machen. Es ist möglich, mit Freude daran zu arbeiten.“ Mitarbeiter von außen motivieren, das geht nach Peter M. Endres nicht. Sie jedoch einladen, im Unternehmen positive Erfahrungen zu machen, das ginge sehr wohl. Und idealerweise sei es dann eines Tages so, dass die „Mitarbeiter betrunken vor Freude zur Arbeit kommen.“

    Muntere und vielfältige Diskussionen, bei denen aber auch der Humor nicht zu kurz kam, kennzeichneten den 3. Kölner Vergabetag. Von links: Dr. Sönke Schulz im Gespräch mit Guido Gehrt, Klaus Faßnacht und Peter M. Endres. Foto: BS/subreport

    Die E-Vergabe-Lösung subreport ELViS wird im Moment von Grund auf überarbeitet, auf vollkommen neue Füße gestellt. Die Stichworte hier lauten: modernste Technologie, frisches Layout, noch mehr Sicherheit. Was bleibt, ist die intuitive Bedienbarkeit. Und diese wurde anschaulich demonstriert: Im Praxisteil des Vergabetages führten vier Freiwillige aus dem Publikum mit verteilten Rollen (Ausschreiber, Bewerber, Bieter und Verhandlungsleiter) ihre erste elektronische Vergabe durch, begleitet von zwei subreport-Mitarbeitern. Hier wurde deutlich, dass Berührungsängste gegenüber elektronischer Vergabe vollkommen unnötig sind, dass E-Vergabe durchaus auch Spaß machen kann.

    ELViS 2.0 steht vor der Tür

    Die Vorführung war übrigens gleichzeitig die Deutschlandpremiere der neuen Lösung subreport ELViS 2.0, die noch dieses Jahr in den Echtbetrieb gehen wird. Ab 2015 dann arbeitet subreport an einer Erweiterung seines Systems, an dem modularen Vergabemanagement. Bei der Weiterentwicklung legt subreport sehr viel Wert auf die Einbindung der Nutzer. Geschäftsführerin Edda Peters nutzte die Gelegenheit und stellte im Rahmen des Vergabetages die anwesenden Mitglieder des Beirates E-Vergabe vor, der im März dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen hat und das Unternehmen bei der Neu- und Weiterentwicklung der E-Vergabelösung subreport ELViS beratend unterstützt. „Wir ringen dort gemeinsam um jede Entscheidung und kommen vielleicht gerade deshalb durchweg zu sehr guten Ergebnissen“, so Peters.

    Transparenz vs. Korruption

    Ralf Kriesemer, Leiter der Geschäftsstelle Antikorruption der Stadt Neuss, berichtete abschließend von seinen Erfahrungen im Kampf gegen Korruption und der Arbeit mit E-Vergabe-Systemen. „Bei Korruption gibt es zunächst einmal keine erkennbaren Opfer. Es gibt vielmehr zwei Täter. Der eine Täter besticht, der andere nimmt. Das Opfer, die Allgemeinheit, merkt anfangs gar nichts davon.“ Aus gutem Grund, so Ralf Kriesemer, seien daher 95 % aller Vergaben der Stadt Neuss öffentliche Ausschreibungen bzw. offene Verfahren: Mehr Wettbewerb sei kaum noch möglich. Und was bringe elektronische Vergabe? Heute seien die Vergabeunterlagen in Neuss für jedermann frei einsehbar – ein Maximum an Transparenz. Und falls doch einmal etwas passiert ist, lasse sich durch die Logfiles genau nachvollziehen, wer was wann getan hat. So leiste E-Vergabe einen konkreten Beitrag zu Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung.

  • 03.06.2014 - ELViS lebt

    Quelle: "Kommune21 - Ausgabe 6/2014"

    Mit dem elektronischen Vergabeinformations-System ELViS bietet die Firma subreport den kompletten Vergabeprozess öffentlicher und gewerblicher Aufträge über das Internet an.

    Die Frage nach der richtigen E-Vergabelösung stellen sich aktuell viele Auftraggeber; sicherlich auch, weil die Umsetzungsfristen der EU zur verpflichtenden Einführung der E-Vergabe näher rücken. Bereits 13 Jahre Erfahrung hat das Unternehmen subreport. 2001 wurde mit subreport ELViS die erste E-Vergabe in Deutschland mit einer europaweiten Ausschreibung durchgeführt. Seitdem haben sich hunderte Auftraggeber für die Anwendung entschieden. Es wurden viele Verfahren damit abgewickelt und unzählige Angebote über die Plattform abgegeben. Hier liegt der größte Nutzen der E-Vergabe: Was wirklich zählt, sind Angebote.

    Sicher (noch) eine Ausnahme stellt Jörg Lenk, Leiter der Vergabestelle der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, mit seinen Quoten dar. Er zeigt aber, was möglich ist: Nachdem der Betrieb 2011 auf subreport ELViS gewechselt hatte, konnte der Anteil elektronischer Angebote von 14 Prozent im Jahr 2010 auf rund 76 Prozent im Jahr 2011 und fast 98 Prozent im Jahr 2013 gesteigert werden. Für 2014 zeichnen sich bereits ähnliche Zahlen ab.

    Das Motto von subreport lautet „Zuhören, nachfragen, verstehen“. Auf dieser Grundlage wurde subreport ELViS entwickelt und diese Grundsätze sollen auch künftig Bestand haben. So ist die Lösung intuitiv zu bedienen, ohne jede Schulung. Moderne Internet-Technologien führen dazu, dass ELViS sofort und ohne Installationsaufwand eingesetzt werden kann. Das Geschäftsmodell ist so gestaltet, dass es nicht nur flexibel und günstig ist, sondern auch jede Freiheit bietet. Der kostenfreie Support-Service konnte so umgesetzt werden, dass sich jeder Nutzer aufgehoben und sicher fühlt. Nur so, gepaart mit großem Engagement des Auftraggebers, sind hohe Quoten digitaler Angebote zu erreichen.

    Verstehen heißt aber auch, neue Antworten zu geben: eine solche ist subreport CAMPUS. Dabei handelt es sich um eine Plattform für Beschaffung und Information, welche die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung stärkt, Wissen fördert und sichert sowie einen Überblick verschafft. Ob Ausschreibungs-Demo, Firmendarstellung, Lieferantensuche, eBeschaffung, XVergabe de Luxe oder Auftraggeber-Forum: subreport CAMPUS baut auf den bewährten Produkten auf und erweitert diese um eine ganze Serie zusätzlicher Angebote, die dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen, zusammenzuarbeiten, mehr zu wissen, einfach mehr zu erreichen. So finden Auftraggeber in der Lieferantensuche tausende qualifizierte Anbieter für ihre nächsten Beschaffungsvorhaben und können diese in Favoritenlisten sofort für ihre Arbeit mit subreport ELViS nutzen. Falls sie bei komplexen Projekten Unterstützung benötigen, haben sie mit dem Auftraggeber-Forum Zugriff auf das Expertenwissen unzähliger Kollegen.

    Noch in diesem Jahr stellt das Unternehmen subreport die Lösung ELViS technologisch auf vollkommen neue Füße. So soll das Vergabe-Management in modularer und damit hochflexibler Form erweitert werden. All dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Beirat subreport ELViS, einem Gremium aus Auftraggebern und Unternehmen, das im März seine Arbeit aufgenommen hat. Beim dritten Kölner Vergabetag, der am 30. September 2014 stattfinden wird, gewährt subreport erste Einblicke in das neue System. Es steht außer Frage, dass die kommenden Jahre intensive E-Vergabe-Jahre werden. Unzählige Auftraggeber, insbesondere auf kommunaler Ebene, werden sich für eine Lösung entscheiden. Es ist zu hoffen, dass die Angebotsquote bei ihrer Entscheidung eine maßgebliche Rolle spielt.

  • 21.05.2014 - ELViS in Bad Kreuznach

    Quelle: "Kommune21 - 21.05.2014"

    Bei der elektronischen Vergabe setzt Bad Kreuznach auf das Elektronische Vergabeinformations-System subreport ELViS. In der zweiten Jahreshälfte soll das neue Verfahren eingeführt werden.

    v.l.: Günter Adelseck, Fachabteilung Bauverwaltung; Gerhard Schlau, Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft; Dr. Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin Stadt Bad Kreuznach; Felix Hinske, Mitarbeiter von subreport; Jürgen Klaeser, Vergabeberatungsstelle; Doris Kunz, Leiterin Fachabteilung Bauverwaltung

    Ab 30. Juni 2016 müssen alle öffentlichen Auftragsvergaben elektronisch erfolgen. So sieht es eine neue Richtlinie der EU-Kommission vor. Bei der Umsetzung hat sich Bad Kreuznach für die Firma subreport entschieden. Wie die rheinland-pfälzische Kommune meldet, ist die Einführung des Elektronischen Vergabeinformations-Systems subreport ELViS für die zweite Jahreshälfte 2014 geplant. Ausschreibungsunterlagen können dann nur noch im Internet bei subreport.de unter Eingabe der ELViS-ID abgerufen werden. Für das Hochladen der Ausschreibungsunterlagen bei öffentlichen Ausschreibungen oder offenen Verfahren entstehen für den registrierten Nutzer, unabhängig vom Unterlagenumfang, Pauschalkosten in Höhe von 11,90 Euro einschließlich Umsatzsteuer und kostenlosem Support pro Ausschreibung. Das Herunterladen der Vergabeunterlagen bei den übrigen Vergabeverfahren, etwa bei der beschränkten Ausschreibung oder freihändigen Vergabe, ist kostenlos. Einzige Bedingung für die Teilnahme an der elektronischen Vergabe sei, dass in den Unternehmen ein internetfähiger Computer mit der entsprechenden Standard-Software vorhanden ist. Desweiteren sei eine fortgeschrittene Signatur notwendig. Alle hochgeladenen Dokumente sind durch die digitale Signatur rechtsverbindlich unterschrieben. Angebote bedürfen dann keiner handschriftlichen Unterzeichnung mehr. (ve)

  • 16.05.2014 - Beirat für ELViS

    Quelle: "Kommune21 - 16.05.2014"

    [16.5.2014] Das Unternehmen subreport hat einen Beirat für die Neuentwicklung seiner E-Vergabe-Lösung subreport ELViS gegründet. Er vertritt die Interessen und Sichtweisen von Auftraggebern und Unternehmen.

    Ende März dieses Jahres fand die konstituierende Sitzung des neu gegründeten Beirats E-Vergabe subreport ELViS statt. „Ein Beirat ist die ideale Plattform für die Entwicklung von praktischen Lösungen für unsere Kunden“, erklärt Edda Peters, subreport-Geschäftsführerin und Initiatorin des Beirats. „Er vertritt die Interessen und Sichtweisen von Auftraggebern und Unternehmen und hat für uns eine wichtige beratende Funktion.“ Hintergrund für die Gründung ist nach Angaben von subreport, dass die Lösung subreport ELViS nach 13 Jahren erfolgreichen Produktivbetriebs auf vollkommen neue Beine gestellt werden soll. Der Beirat habe die Aufgabe, in regelmäßigen Treffen gemeinsam mit dem Hersteller neue Ideen und Innovationen für die E-Vergabe zu entwickeln und Lösungen, Services und Prozesse aus Nutzersicht konstruktiv zu diskutieren. Dazu Beiratsmitglied Astrid Kriegel von der Stadt Mainz: „Es ist außergewöhnlich, dass man ein System, mit dem man täglich arbeitet, aktiv mitgestalten kann.“ (bs)

  • 07.05.2014 - Infoveranstaltung zum elektronischen Vergabeverfahren

    Quelle: "Wochenspiegel - 06.05.2014"

    Die Stadtverwaltung erläutert interessierten Firmen den Umstieg auf das elektronische Ausschreibungsverfahren und lädt diese als künftige Bewerber, Bieter und Auftragnehmer zu der Informationsveranstaltung am Dienstag, 13. Mai 2014, 9:30 bis 12:30 Uhr in das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer, Siemensstraße 8, 55543 Bad Kreuznach, ein.
     
    Das öffentliche Auftragswesen steht heute vor neuen Herausforderungen und das Europäische Vergaberecht befindet sich in einem Modernisierungsprozess. Eine neue Richtlinie der Europäischen Kommission sieht vor, dass bis 30.06.2016 alle öffentlichen Auftragsvergaben elektronisch durchgeführt werden müssen. Durch dieses Verfahren soll die Vergabe vereinfacht, die Transparenz und Effizienz erhöht und Zeitersparnis erzielt werden.

    Für Städte und Gemeinden bedeutet dies, dass die elektronische Vergabe (eVergabe) das bisherige Verfahren ablöst und alle öffentlichen Auftragsvergaben auf Vergabeplattformen im Internet veröffentlicht werden. Die Stadt Bad Kreuznach hat sich für den Internetdienstanbieter „subreport“ entschieden.

    Die Stadt stellt um

    Die Einführung der elektronischen Vergabe durch das Elektronische Vergabeinformations-System „subreport ELVIS“ soll in der 2. Jahreshälfte 2014 erfolgen und die klassische Papiervariante ersetzen. Zukünftig können mit Hilfe dieses Elektronischen Vergabeinformationssystems subreport ELViS Ausschreibungsunterlagen anstatt per Post nur noch im Internet unter www.subreport.de unter Eingabe der ELViS-ID abgerufen werden.

    Für das Hochladen der Ausschreibungsunterlagen bei Öffentlichen Ausschreibungen bzw. im offenen Verfahren entstehen für den registrierten Nutzer (unabhängig vom Umfang der Unterlagen) Pauschalkosten in Höhe von 11,90 Euro einschl. Umsatzsteuer und kostenlosem Support pro Ausschreibung. Das Herunterladen der Vergabeunterlagen bei den übrigen Vergabeverfahren (beschränkte Ausschreibung, Freihändige Vergabe etc.) ist kostenlos.

    Die Veröffentlichung der öffentlichen Ausschreibungen erfolgt wie bisher in verschiedenen Bekanntmachungsorganen. Für die Teilnahme an der eVergabe mit „subreport ELVIS“ müssen keine besonderen Voraussetzungen erfüllt oder teure Software gekauft werden. Die einzige Bedingung für die Teilnahme an der elektronischen Vergabe ist, dass in den Unternehmen ein internetfähiger Computer mit der entsprechenden Standardsoftware vorhanden ist. Des Weiteren ist eine fortgeschrittene Signatur notwendig, die für 19,04 Euro pro Jahr erhältlich ist.  Alle hochgeladenen Dokumente sind durch die digitale Signatur rechtsverbindlich unterschrieben. Angebote bedürfen dann keiner zusätzlichen handschriftlichen Unterzeichnung mehr.

    Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

  • 03.01.2014 - eIdeen gekürt

    Quelle: "Kommune21 - 1/2014"

    Vorschläge für den Einsatz der eID-Funktion des neuen Personalausweises hat die Bundesdruckerei im Rahmen ihres zweiten Wettbewerbs für den digitalen Handschlag gesucht. Eingereicht wurden unter anderem Lösungen für Online-Wahlen und die E-Vergabe.

    Bislang nutzen noch zu wenige Unternehmen und Behörden den neuen Personalausweis (nPA). Um auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Online-Ausweisfunktion des nPA aufmerksam zu machen, hat die Bundesdruckerei 2012 den „eIDEE-Wettbewerb für den digitalen Handschlag" gestartet. „Wir sind fest davon überzeugt, dass das innovative Potenzial des neuen Personalausweises noch längst nicht ausgeschöpft ist, und glauben, dass es viele gute Ideen für sinnvolle Anwendungen gibt. Diese wollen wir im Rahmen von eIDEE fördern", erläutert Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Bundesdruckerei. Nach erfolgreicher Premiere ging der Wettbewerb jetzt in die zweite Runde. Der Hauptpreis des Jahres 2013 ging an die Firma Polyas. […]

    Ebenfalls beim diesjährigen eIDEE-Wettbewerb eingereicht wurde das Konzept „EINE Karte für die eVergabe" der Firma subreport. Die Idee: Mit dem neuen Personalausweis sollen Unternehmen in Zukunft unterschiedliche E-Vergabe-Plattformen einfach, sicher und effizient bedienen können. Umgesetzt wird das zunächst im Kontext von subreport CAMPUS, einem digitalen Kompetenzzentrum für Beschaffung, Information und Zusammenarbeit, das seit Juni 2013 online ist. In der ersten Ausbaustufe wird die Log-in-Funktion des nPA zur Authentifizierung an subreport CAMPUS genutzt - die Arbeiten hieran haben bereits begonnen. In der zweiten Stufe soll der nPA auch zur Authentifizierung an allen externen E-Vergabeplattformen verwendet werden können, die an subreport CAMPUS angeschlossen sind. Dazu müssen sich die Plattformanbieter zunächst auf den gleichen Authentifizierungsmechanismus einigen. Im dritten Schritt soll die Signaturfunktion des neuen Personalausweises integriert werden. Unternehmen können sich dann via nPA nicht nur bundesweit für die E-Vergabe authentifizieren, sondern ihre elektronischen Angebote auch sicher signiert und verschlüsselt abgeben.

    Mit dem nPA wird die E-Vergabe somit für Unternehmen signifikant vereinfacht und beschleunigt. Öffentliche Auftraggeber können Prozesse in höherer Qualität und ohne Medienbruch in der Fläche anbieten und durch die konsequent elektronische Abwicklung ihre Kosten erheblich senken. „subreport CAMPUS bietet den Akteuren durch die Einbindung des neuen Personalausweises einen innovativen und einheitlichen Zugang zu einem diversifizierten E-Government-Sachbereich", meint Johannes Rother, Produkt-Manager bei subreport. „So wird die Vielfalt der Angebote der am Markt agierenden Dienstleister gewahrt, ohne den Nutzer mit der Heterogenität der Lösungen zu überfordern."

    Auch die EU treibt das Thema E-Vergabe voran und hat den Weg frei gemacht für einen Verordnungsentwurf, mit dem die Nutzung elektronischer Signaturen und vergleichbarer Identifikationssysteme vereinfacht und harmonisiert werden soll. Die Mitgliedstaaten sollen verpflichtet werden, eIDSysteme anderer EU-Länder offiziell anzuerkennen. Der nPA könnte sich somit für die vertrauenswürdige Kommunikation mit Behörden in anderen Mitgliedstaaten qualifizieren. Die europaweite Vernetzung der E-Vergabe-Systeme wäre damit einen Schritt nähergerückt.

    Den vollständigen Artikel finden Sie hier.