Pressespiegel

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Berichte über subreport in regionalen und überregionalen Medien.

  • 04.12.2012 - Innovationspreis des Netzwerks ZENIT e.V.

    Quelle: ZENIT e.V.

    Unternehmen subreport aus Köln erhält Auszeichnung

    Mülheim an der Ruhr / Das im Jahr 1918 gegründete Unternehmen subreport Verlag Schawe GmbH aus Köln war eines von 63 Unternehmen, das sich im Rahmen der Ausschreibung „Vom Produkt zur Systemlösung“ um den diesjährigen Innovationspreis des Netzwerks Zenit e.V. beworben hatte. Sieben Unternehmen waren für die Finalrunde nominiert worden. subreport erhielt eine Auszeichnung und wurde am 3. Dezember im Rahmen der Preisverleihung vor rund 100 Gästen geehrt.

    Die Jury würdigte damit die Entwicklung eines innovativen Kompetenzzentrums für Beschaffung, Information und Zusammenarbeit im Internet und den damit einhergehenden Wandel des Unternehmens vom Produkt- zum Systemanbieter, so Dr. Otmar Schuster, Vorsitzender des Netzwerks Zenit e.V.

    Seit Jahrzehnten ist das TOP100-Unternehmen subreport der führende Marktplatz für Aufträge der öffentlichen Hand: Tag für Tag werden über 500 neue aktuelle Ausschreibungen vor allem per E-Mail oder online von Kunden im Abonnement bezogen. Darüber hinaus war subreport 2001 das erste Unternehmen, das den kompletten Vergabeprozess öffentlicher Aufträge über das Internet anbot – ein Weg, der nach Vorstellung der EU bis spätestens 2016 zum Standard in Europa werden soll.

    Nach langer Entwicklungszeit steht jetzt eine neue Lösung kurz vor der Marktreife: subreport CAMPUS baut auf den bewährten Produkten auf und erweitert diese um eine ganze Serie einzigartiger Komponenten. Entwickelt wurde nicht nur ein Adapter, der es Bietern ermöglicht, mit nur einem Werkzeug viele verschiedene eVergabeplattformen zu nutzen. Entwickelt wurden auch Komponenten wie Ausschreibungs-Demo, Firmendarstellung, Lieferantensuche, eBeschaffung, XVergabe de Luxe oder Auftraggeber-Forum – Produkte, die dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen, zusammenzuarbeiten, mehr zu wissen, einfach mehr zu erreichen.

    Das Komplettsystem besteht damit aus verschiedenen Komponenten und Services, die einerseits für sich allein bestehen können, den Kunden durch Kombinationsmöglichkeiten aber auch einen entscheidenden Mehrwert bieten. So finden z.B. Auftraggeber in der Lieferantensuche Tausende qualifizierte Anbieter für ihr nächstes Beschaffungsvorhaben. Darüber hinaus aber können sie die Daten in die eVergabe- und eBeschaffungswerkzeuge von subreport CAMPUS exportieren. Und schließlich können sie sogar von externen Plattformen aus auf diese Informationen zugreifen.

    Damit steht subreport CAMPUS exemplarisch für eine zukunftsweisende (weil vernetzte und vernetzende) Systemlösung für Wirtschaft und Verwaltung.

    (v.l.) subreport-Prokurist Johannes Rother, Juryvorsitzender Prof. Dr. Eberhard Menzel, subreport-Geschäftsführerin Christiane Schäffer, Vorsitzender des Netzwerks ZENIT e.V. Dr. Otmar Schuster

    Hintergrundinformation Netzwerk Zenit e.V.

    Das Netzwerk Zenit e.V. wurde 1984 als Keimzelle der Mülheimer Zenit GmbH (Zentrum für Innovation und Technik in NRW) gegründet und besteht heute aus rund 200 vorrangig mittelständischen Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen. Beide Organisationen dienen dem technologie-orientierten Mittelstand als externe Stabsstelle für Fragen rund um Innovationsmanagement und neue Technologien und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel des Landes. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Gesellschafterstruktur der GmbH. Neben dem Netzwerk sind dies das Land NRW sowie ein Bankenkonsortium aus NRW.Bank, WGZ Bank und der Bankenvereinigung NRW.

    Der Innovationspreis wurde seit dem Jahr 2000 bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben. Gefragt waren in diesem Jahr Lösungen rund um die Fragen, wie aus einem interessanten Produkt eine Systemlösung wird und was Unternehmen geleistet haben, die sich vom Produkt- zum Systemanbieter entwickelt haben.

  • 07.11.2012 - Verpflichtung zum Einsatz der E-Vergabe

    Quelle: Behörden Spiegel

    Kölner Vergabetag 2012

    (BS/rup) Annähernd 200 Teilnehmer kamen auf Einladung von subreport, einem Plattformhersteller für die elektronische Vergabe und Verlag für Ausschreibungen, nach Köln. Im Fokus standen nicht nur aktuelle vergaberechtliche Entwicklungen, sondern auch die Präsentation einer neuen Plattform.

    „Vergeben ohne Internet? Unverzeihlich!“, so einleitend Prof. Dr. Dirk Heckmann, Universitätsprofessor in Passau und Mitglied des Bayrischen Verfassungsgerichtshof (BayVerfGH). Die aktuelle Rechtslage ließe E-Vergabe bereits zu, das gesamte Vergabeverfahren sei elektronisch bzw. internetbasiert abzuwickeln. Er verwies darauf, dass eine Verpflichtung zum Einsatz der E-Vergabe aber erst mit dem neuen Legislativpaket der EU bis 2016 Realität werden solle. Sein Plädoyer für die E-Vergabe basiert vor allem auf einer stärkeren Transparenz im Beschaffungswesen, auf die kollaborativen Möglichkeiten des Web 3.0 und einer Vernetzung der Erfahrungsanteile der Systeme. E-Vergabe und E-Government seien zudem Motoren der Verwaltungsmodernisierung und damit Grundlage für ein zeitgemäßes Gemeinwesen.

    Paradigmenwechsel durch EU-Kommission

    Dr. Christian-David Wagner, Wagner Rechtsanwälte, setzte sich kritisch mit dem Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission auseinander. Es sei von einem Paradigmenwechsel auszugehen, wenn die Forderung nach einer verpflichtenden Berücksichtigung von sozial- und umweltpolitischen Aspekten in allen Phasen des Vergabeverfahrens durchgesetzt würde.

    Der Direktor des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Inneren. Klaus-Peter Tiedtke, befürwortet hingegen das Thema Nachhaltigkeit in der Beschaffung, weil ökonomische und ökologische Ziele sich nicht miteinander verbinden ließen, sondern die gleiche Verantwortung für das Gesamtwohl erfüllten. In Paragraph 97 GWB werden ökologische Kriterien neben die ökonomischen gestellt. „Die Erfüllung hoher Umweltkriterien bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung der Produkte führt heute manchmal noch zu höheren Einkaufspreisen. Die wirtschaftliche Betrachtung im Rahmen von Lebenszykluskosten wird derzeit in den Bundes- und Landeshaushalten nicht abgebildet, wo leider immer noch mit den Instrumenten der Kameralistik – also Einnahmen uns Ausgaben – gearbeitet wird“, so Tiedtke.

    Insgesamt zeige die Bandbreite der behandelten Themen, wie die Betrachtungsweise auf das Vergaberecht und die Ausschreibungspraxis durch die unterschiedlichen Interessenlagen der Betrachter determiniert wird. Die einen plädieren für Ökonomie, die anderen für Ökologie. Vielen ist das Vergaberecht zu kompliziert und nicht transparent genug. Daher war die Mehrheit der Teilnehmer der Ansicht, dass der neue Brüsseler Richtlinienvorschlag dem Vergaberecht zu viele politische Vorgaben aufbürde und zudem mit einem neuen „Bürokratiemonster“ zu rechnen sei.

    Drei Ziele bei neuer Plattform

    Edda Peters, Geschäftsführerin von subreport, war mit der Premiere in Köln zufrieden. Sicherlich auch deswegen, weil die erste Veranstaltung den Rahmen für die Präsentation der neuen digitalen Plattform namens subreport CAMPUS bot.

    Mit dieser Plattform sei ein neues Kompetenzzentrum geschaffen worden, das in Deutschland bisher einzigartig ist. Ziel sei es, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu stärken, Auftraggebern die Möglichkeit zu geben, sich in einem geschützten Bereich über Ihr Wissen auszutauschen und sämtliche Ausschreibungen an einem Ort zu bündeln und die Unternehmen entsprechend ihrer Suchprofile zu informieren.

    Zahlreiche Teilnehmer des Kölner Vergabetages informierten sich über die Möglichkeit der neuen Plattform subreport CAMPUS. Foto: BS/subreport Verlag Schawe GmbH

  • 10.04.2012 - Elektronische Vergabe über ELViS

    Quelle: I + K Newsletter IHK Köln

    Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESi) führt künftig seine Vergaben über das Elektronische Vergabeinformations-System subreport ELViS durch und lädt Interessierte zur einer Informationsveranstaltung ein.

    Der ESi stellt dort zukünftig die Vergabeunterlagen kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung. Dazu müssen die Bieter keine besonderen Voraussetzungen erfüllen oder teure Software kaufen.

    Damit alle Beteiligten künftig von den Vorteilen der eVergabe profitieren, lädt der ESi zusammen mit subreport Verlag Schawe GmbH zu einer Informationsveranstaltung ein. Die Präsentation findet im Atriumsaal der Siegerlandhalle (Eingang H), Koblenzer Str. 151, 57072 Siegen statt. Ziel der Veranstaltung ist es, alle Fragen aus dem Umfeld der eVergabe zu beantworten. ELViS wird praxisnah von der Registrierung über elektronische Ausschreibungen bis zur Angebotsabgabe und Zuschlagserteilung dargestellt.

    Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung finden Sie auf der der Website des Portals subreport.

  • 05.04.2012 - … denn sie wissen, was sie tun?

    Quelle: [blog] government2020.de – Das Staatsmodernisierungsblog des Behörden Spiegel

    Anmerkungen zu den EU-Reformvorschlägen zur Auftragsvergabe

    In einem Punkt wenigstens sind sich alle einig: Vereinfachung und Flexibilisierung, das müssen die Hauptziele jeder wirklichen Vergaberechtsreform sein. Dokumentiert wird diese Einigkeit unter anderem in den 623 Antworten auf die EU-Konsultation. Und an diesem Anspruch sind die jetzt vorgelegten Dokumente zu messen.

    Allein die Menge des Materials allerdings stimmt skeptisch. Laut Behörden Spiegel liegt der Seitenumfang der neuen Vergaberichtlinien um 119 % über dem noch gültigen Vorgänger. Die Neuversionen der klassischen und der Sektorenrichtlinie sowie der gänzlich neuen Richtlinie für Dienstleistungskonzessionen werden von rund 50 % mehr Erwägungsgründen als bisher und 115 % mehr Anhängen begleitet. Unsere Kunden, die Vergabepraktiker vor Ort also, bestätigen den ersten Eindruck: Die Richtlinien werden im Alltag wesentlich mehr Arbeit mit sich bringen, nicht weniger.

     

    Umwelt vs. Transparenz

    Innovationsförderung, Umweltschutz und soziale Aspekte im Vergaberecht: Das sind die weiteren Ziele der Kommission. Zu Recht beurteilen Unternehmen diesen Ansatz kritisch, anders als Organisationen der Zivilgesellschaft. Auch ich bin der Überzeugung, dass das Vergaberecht der falsche Ort für politische und soziale Ziele ist - zumal diese Aspekte in der Vergabepraxis letztlich kaum nachvollziehbar sind. Mit ihrer Verankerung im Vergaberecht verhindert man letztlich genau das, was eigentlich doch alle wollen: Transparenz, Wirtschaftlichkeit und Gleichbehandlung.

    Vielleicht finden die EU-Reformvorschläge in den Mitgliedsstaaten und beim Europaparlament ja Zustimmung. Sollte dies so kommen, plädiere ich dafür, gesellschaftlichen Nutzen einerseits und konkrete Vor- bzw. Nachteile für die jeweils betroffenen öffentlichen Haushalte getrennt auszuweisen. So bliebe zumindest ein Mindestmaß an Transparenz und Rechenschaft gewahrt.

     

    Mehr Zentralisierung

    Unter dem Stichwort „Governance“ regt die Kommission an, in jedem Mitgliedstaat eine einzige nationale Behörde zu bestellen, die für die Beaufsichtigung, Ausführung und Kontrolle der öffentlichen Aufträge zuständig ist. Das Ziel: bessere Anwendung der Regeln vor Ort.

    Ich zweifle nicht nur am Sinn einer solchen und anderen Behörden wie den ebenfalls von der EU geplanten Wissenszentren. Ich befürchte auch, dass sie Zentralisierungstendenzen Vorschub leisten. Außerdem widersprechen derartige Institutionen dem deutschen Föderalismus und dem Selbstbestimmungsrecht der Kommunen.

     

    Mehr eVergabe

    Vehement unterstütze ich hingegen das klare Bekenntnis der EU zu einer Ausweitung der elektronischen Auftragsvergabe. Der Richtlinienvorschlag sieht eine Verpflichtung zur Übermittlung von Bekanntmachungen in elektronischer Form, zur elektronischen Verfügbarmachung der Auftragsunterlagen sowie zur Umstellung auf eine ausschließliche elektronische Kommunikation, insbesondere auf eine elektronische Einreichung (e-Submission), bei sämtlichen Vergabeverfahren innerhalb eines Übergangszeitraums von zwei Jahren vor.

    Ein wenig erinnert das natürlich an das verfehlte Ziel der Kommission, im Jahre 2010 solle die eVergabe in allen Fällen möglich sein und in wenigstens der Hälfte der Fälle auch tatsächlich durchgeführt werden. Vielleicht hilft der politische Druck ja diesmal mehr. Ob es allerdings sinnvoll ist, auch an dieser Stelle immer wieder Steuergelder in neue Studien zu investieren, da bin ich skeptisch. Erst am 07.02.2012 hat die Generaldirektion Binnenmarkt einen Auftrag in Höhe von über TEUR 600 zur „Messung und Benchmarking im elektronischen Beschaffungswesen“ vergeben.

     

    Quo vadis, Vergaberecht?

    Wenn schon ein neues Vergabesystem, dann - wie eigentlich angekündigt - ein wirklich schlankes und entschlacktes. Die vorliegenden Entwürfe sind meines Erachtens das Gegenteil. Sie sind ein noch umfangreicheres und komplexeres System, in dem die wenigen Vereinfachungen schlussendlich kaum Gewicht haben. Es wäre bedauerlich, wenn hier einmal mehr eine große Chance vertan werden würde.

    Autor: Edda Peters – subreport Verlag Schawe GmbH Köln