Pressespiegel

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Berichte über subreport in regionalen und überregionalen Medien.

  • 26.10.2011 - Einfach und effektiv auf elektronischem Wege an Aufträge gelangen

    Quelle: Kreishandwerkerschaft Westfalen Süd

    Wie man einfach und effektiv auf elektronischem Wege an Aufträge gelangt, das erfuhren Handwerker jetzt im Kreuztaler Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ). Denn schon längst zieht vor allem die öffentliche Hand es vor, Submissionsunterlagen mithilfe des Internets zu versenden und von den Firmen, die sich um Aufträge bemühen, auch auf diesem Wege wieder zurückzuerhalten.

    Auf Einladung der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd referierte Frank Seifert, Vertriebsmanager der Internetplattform „subreport ELViS", über die Möglichkeiten und Vorteile. Zwar sei der klassische Weg für öffentliche Ausschreibungen immer noch die Tageszeitung. „Aber dort werden sie heute in der Regel nur noch einen kleinen Dreizeiler finden, mit Verweisen auf Internet-Seiten." Und auf spezielle Webpräsenzen, die die Recherche nach geeigneten Aufträgen stark vereinfachen. Das gilt auch für den nächsten Schritt. Bislang waren Firmen, die Aufträge der öffentlichen Hand oder großer Unternehmen erhalten wollten, gezwungen, sich die Leistungsverzeichnisse gegen Gebühren zusenden zu lassen oder den potenziellen Auftraggeber aufzusuchen. Dies ist nun nicht mehr nötig. „Die E-Vergabe ist ein Segen, weil man sich das komplette Leistungsverzeichnis gleich ansehen kann", sagt Frank Seifert. Ebenso schnell und einfach findet das Angebot des Betriebes zurück zum möglichen Auftraggeber: Es kann ebenfalls digital eingereicht werden. Dazu wird es mit einer digitalen Unterschrift versehen. „Sie müssen sich also nicht mehr ins Auto setzen und hoffen, dass sie noch pünktlich zum Submissionstermin kommen, sondern Sie machen alles vom Büro aus." Auch große Unternehmen gehen häufig den Weg über die Ausschreibung - dann allerdings häufig nicht über Tageszeitungen, sondern über Fachblätter und über das Internet. Um bei solchen Ausschreibungen automatisch berücksichtigt zu werden, müsse der Betrieb rechtzeitig von sich aus aktiv werden. Frank Seifert: „Das bedeutet, dass sie auf den möglichen Auftraggeber zugehen und den Wunsch äußern müssen, in die Bieterkartei aufgenommen zu werden." Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, einen entsprechenden Dienst zu abonnieren. Der durchforstet dann jeden Tag Print-Medien, Amtsblätter und das Internet und ermittelt speziell für den jeweiligen Betrieb geeignete Ausschreibungen.

    Die elektronische Ausschreibung und Vergabe habe auch erhebliche finanzielle Vorteile. Mussten früher oftmals 30 bis 40 Euro für die auf Papier gedruckten Ausschreibungsunterlagen gezahlt werden, so sei das Herunterladen aus dem Internet meistens umsonst. Zudem habe sich gegenüber dem Papier auch die Qualität verbessert. Dies wirkt sich vor allem bei Plänen und Fotos aus, denn die werden digital und in höherer Auflösung übermittelt. „Auf den digitalen Plänen können Sie deutlich mehr erkennen." Hat der Betrieb die vorbereiteten Unterlagen ausgefüllt und elektronisch signiert versendet, so können diese Daten nicht mehr durch Fremde verändert werden. Und sie lassen sich auch erst pünktlich auf die Sekunde vom Berechtigten zum Submissionstermin öffnen. Doch im Gegensatz zur Papierversion hat der Betrieb deutlich einfachere Möglichkeiten, sein Angebot bis kurz vor Beginn des Submissionstermins zu aktualisieren. „Sie haben innerhalb von fünf Minuten ein neues Angebot abgegeben, wenn sich die Bedingungen geändert haben sollten."

    Stets seien die Daten sicher, denn sie werden aufwändig verschlüsselt. Dabei findet die Verschlüsselung lokal auf dem Rechner des Betriebs statt, sodass unterwegs niemand mehr auf die verschlüsselten Daten zugreifen kann. Nicht zuletzt hat die digitale Signatur einen großen Vorteil: „Es wird Ihnen kein Angebot mehr herausfliegen, bloß weil eine Unterschrift fehlt."

  • 10.10.2011 - Kultur der guten Beispiele

    Quelle: Behörden Spiegel

    subreport ELViS steht für erfolgreiche eVergabe und mehr

    (BS) Die elektronische Vergabe in Deutschland feiert Jubiläum: Vor zehn Jahren wurde mit subreport ELViS die erste elektronische Ausschreibung in Deutschland erfolgreich durchgeführt. Die seitdem mit der Plattform erzielten Ergebnisse setzten Maßstäbe. Ebenso beeindruckend ist, wie sehr sie ihrer Zeit schon immer weit voraus war.

    Zum Thema eVergabe gibt es viele Zahlen. Selten aber sind sie so zuverlässig erhoben und akribisch dokumentiert wie von denen, die eVergabe täglich nutzen. Beispiel Klaus Faßnacht, Leiter der Vergabestelle der Stadt Mainz: Einsparungen mit eVergabe pro Ausschreibung 752 Euro seit 2007. Beispiel Jürgen Klaeser, Werksleiter der Verbandsgemeinde Montabaur: Einsparung von fast 1,2 Millionen Seiten Papier von Februar 2007 bis Mai 2011. Beispiel Jörg Lenk, stellvertretender Leiter der Vergabestelle der Stadtentwässerungsbetriebe Köln: Wechsel des Plattform-Anbieters 2011, sprunghafte Steigerung des Anteils elektronischer Angebote von schwachen 14 % für ganz 2010 auf 64 % bis Juli 2011. Jörg Lenk rechnet bis zum Jahresende mit einer elektronischen Angebotsquote von nahezu 100 %. Alle drei arbeiten mit subreport ELViS.
    Akzeptanz und Realität

    Diese Erfolge erstaunen. Heißt es doch oft, eVergabe bedeute viel Aufwand und sei bei Bietern nur schwierig durchzusetzen. Richtig ist, dass eVergabe in der Breite noch nicht die Akzeptanz hat, die sie verdient. Ebenso richtig aber ist, dass die Realität der eVergabe in Deutschland auch „Erfolg“ heißt. Und von Erfolgen sollte man lernen. Eine Kultur der guten Beispiele – das ist, was eGovernment in Deutschland neuen Schub verleihen kann.

    Fragt man die drei Praktiker nach ihren Entscheidungskriterien bei der Plattformwahl, ähneln sich die Antworten: Eine schlanke und intuitiv zu bedienende Lösung sollte es sein. Ohne Installations- und Schulungsaufwand, sofort einsetzbar. Mit geringen Kosten und ohne lange Vertragslaufzeiten. Mit hoher Nutzerfreundlichkeit und kompetentem kostenfreien Support für Auftraggeber und Bieter. Aus genau diesen Gründen fiel nach intensiver Markterkundung die Wahl auf subreport ELViS.
    "Einfache Werkzeuge mit großer Wirkung"

    Edda Peters, subreport-Geschäftsführerin, formuliert es so: „Unsere Produkte sind einfache Werkzeuge mit großer Wirkung. Das Konzept von subreport ELViS hieß vom ersten Tag an: minimale technische Voraussetzungen, hoher Komfort, Software as a Service mit digitaler Angebotsabgabe und Public Private Partnership.“

    Software as a Service (SaaS) ist der Gegenentwurf zu klassischen Lizenzmodellen. Dort stellen IT-Infrastruktur und Software oft eine komplexe, teure und riskante Investition dar. SaaS dagegen basiert auf dem Grundsatz, dass Infrastruktur und Software bei einem externen Dienstleister betrieben und vom Kunden als Service genutzt werden. So unterstützt subreport ELViS den kompletten Vergabeprozess bis zu Submission und Preisspiegel - für die Nutzung braucht man jedoch nichts weiter als einen internetfähigen PC. Der SaaS-Anbieter subreport übernimmt die komplette IT-Administration und zentrale Dienstleistungen wie Hosting, Betrieb und Updates. Bei subreport ELViS wissen Sie also sicher, wo Ihre Daten sind – sicher nicht in einer Wolke.
    ELViS ist PPP im Bereich IT


    Für all dies zahlt der Auftraggeber nicht mehr als eine geringe Pauschale pro Ausschreibung. Mieten statt Kaufen heißt demnach die Devise. Die Vorteile gerade für kleine und mittlere Kommunen liegen auf der Hand: geringes Investitionsrisiko, transparente IT-Kosten, schnelle Umsetzung, weniger Komplexität und mehr Mobilität. Das Konzept von subreport ELViS ist also aufgegangen – dabei spielte noch vor zehn Jahren der Begriff SaaS im eGovernment nahezu keine Rolle.

    Ganz ähnlich verhält es sich beim Thema PPP, dem kooperativen Zusammenwirken von Verwaltung und Privatwirtschaft. Erst kürzlich forderte der BDI die öffentliche Hand in Bund, Ländern und Gemeinden auf, die Potenziale des partnerschaftlichen Instrumentes PPP umfangreicher zu nutzen, insbesondere auch außerhalb des Baubereichs. Zu Recht, denn die öffentliche Hand profitiert von PPP in ganz erheblichem Maße: vom Einsatz privater (Kapital)-Ressourcen, von privatem Know-how und von der qualitativen Verbesserung öffentlicher Leistungen. Auch hier gilt: subreport ELViS ist PPP im Bereich IT, und das nunmehr seit zehn Jahren.
    "E-Vergabe macht Spaß"

    Es gibt also Beispiele dafür, dass eVergabe einfach, schnell und erfolgreich umzusetzen ist. Es gibt Beispiele dafür, dass Plattform-Anbieter politische Initiativen aktiv vorantreiben. So setzt subreport die Meilensteine des Projektes XVergabe nicht nur 1:1 um. subreport wird darüber hinaus eine Schnittstelle anbieten, die weit darüber hinausgeht und so den (berechtigten) Erwartungen überregional tätiger Bieter an Interoperabilität und Transparenz wesentlich mehr entspricht.

    Eine Kultur der guten Beispiele: Auf der subreport-Homepage findet sich unter den zahlreichen Referenzen diese Aussage einer Nutzerin: „Arbeit soll Spaß machen – die Anwendung des elektronischen Vergabeverfahrens macht Spaß.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

  • 13.09.2011 - Brohltal: Firmen kämpfen nun online um Aufträge

    Quelle: Rhein-Zeitung

    Handwerk Baumaßnahmen der VG sind im Internet ausgeschrieben
     
    von unserem Mitarbeiter der Rhein-Zeitung Christoph Bartoszak

    Brohltal. Die Verbandsgemeinde Brohltal hat das Ausschreibungsverfahren für Baumaßnahmen im Bereich des Hoch- und Tiefbaus erleichtert. Ab diesem Monat werden Bauleistungen der VG elektronisch über die Internet-Vergabeplattform der Firma subreport ausgeschrieben. Das neue Verfahren wurde den Handwerkern der Region beim „Treffen des Handwerks“ im Wappensaal der VG vorgestellt.

    „Die elektronische Auftragsvergabe wird bereits in verschiedenen Verwaltungen erfolgreich praktiziert und von den Unternehmen sehr gut angenommen“, sagte VG-Bürgermeister Johannes Bell. „Dieses System bringt deutliche Kosten- und Organisationsvorteile im Bereich der Anforderung, Kalkulation und Abgabe von Angeboten mit sich.“ Eine zusätzliche technische Ausstattung oder eine lange Einarbeitungszeit sind laut Bell nicht notwendig.
     
    Für das Ausschreibungsverfahren wird eine zentrale Vergabestelle im Rathaus eingerichtet. Die Leitung übernimmt Renate Schröder. Sie ist Ansprechpartnerin für Unternehmen, wenn es um öffentliche oder beschränkte Ausschreibungen geht.

    Jürgen Klaeser von der Vergabeberatungsstelle in Montabaur referierte im Wappensaal vermittelte den Vertretern der Handwerksfirmen Tipps im Umgang mit dem neuen System. Dabei verdeutlichte er auch die wichtigsten Neuerungen: So können sich die Unternehmen für bestimmte Gewerke in einen E-Mail-Verteiler eintragen lassen. Den entsprechenden Vordruck hierfür kann man telefonisch (02636/974 05 01) anfordern. Die Firmen erhalten dann automatisch eine elektronische Information über Baumaßnahmen in ihrem Gewerk. Ein zeitintensives Verfolgen der Veröffentlichungen entfällt dabei. Die umfangreichen Ausschreibungsunterlagen können im Internet unter www.subreport.de kostenlos angefordert werden. Die Verwaltungsgebühren entfallen. Die Abgabe des Angebotes kann elektronisch oder wie bisher in Papierform vorgenommen werden.
    Nach der Schulung nutzten die potenziellen Auftragnehmer das „Treffen des Handwerks“ zum Gedankenaustausch. Der Kontakt mit den Unternehmen ist VG-Bürgermeister Bell und Wirtschaftsförderer Peter Engels ein besonderes Anliegen. „Das Gewerbesteueraufkommen der Verbandsgemeinde ist das zweitgrößte im Kreis“, weiß der Brohltal-Chef. „Das ist Ihr Verdienst“, lobte er entsprechend beim Treffen der Handwerker.
  • 01.09.2011 - StEB by StEB zum papierlosen Büro

    Quelle: Magazin StEB by StEB

    ...denn die digitale Zukunft macht auch vor den Türen der Submissionsstelle nicht Halt

    Bereits im Herbst 2008 erfolgte der Wechsel vom Papier zur elektronischen Vergabe über die Vergabeplattform der Firma RIB. Leider blieb die erhoffte Resonanz auf der Bieterseite aus. Zwar wurden die Angebote online abgerufen, die Abgabe auf elektronischem Weg bildete jedoch die Ausnahme.
    Was waren die Gründe für diese mangelnde Resonanz auf Bieterseite? Nach umfangreichen Recherchen und intensivem Erfahrungsaustausch mit Kollegen anderer Vergabestellen entschieden sich die StEB zu einem Systemwechsel. Seit dem 1. Januar 2011 schreiben die StEB nunmehr über die Vergabeplattform der Firma subreport ELViS aus.

    Bei dem Wechsel wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass die neue Lösung einfach zu handhaben ist und die Unternehmen nicht durch technische Hürden abgeschreckt werden. subreport ELViS erfüllt dieses Kriterium. Die Plattform ist selbsterklärend und intuitiv bedienbar.

    Auf der internetbasierten Vergabeplattform werden interessierten Unternehmen sämtliche Unterlagen zu den aktuellen Ausschreibungsverfahren in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Die Firmen laden sich die Unterlagen herunter und stellen nach der Bearbeitung ihre Angebote digital auf der Vergabeplattform wieder ein. Die Submission erfolgt ebenso auf elektronische Weise und kann von allen Beteiligten auf einem Bildschirm nachvollzogen werden.

    Die Unterlagen werden dann von der Submissionsstelle nach der vergaberechtlichen und rechnerischen Prüfung über das StEB-Archivierungssystem evITA den Projektleitern zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet. Der im Rahmen einer Ausschreibung anfallende weitere Schriftverkehr wird weitestgehend digital geführt und ebenfalls in evITA archiviert. Somit ist das papierlose Büro für MS-1 fast keine Fiktion mehr.

    Bis heute gibt es mit dem neuen System ausschließlich gute Erfahrungen das reicht von der hohen Akzeptanz der Plattform bei Firmen bis hin zu einem ausgezeichneten Support.
    Die Zahlen sprechen ebenfalls für sich: Gaben im Jahr 2010 nur 14% der Bieter ihre Angebote vollständig digital ab, liegt diese Ouote mit Einführung des neuen Systems nach nur wenigen Monaten bereits bei 60%.

    Unser Ziel ist es, dass kein Unternehmen mehr das Papierverfahren nutzen wird. Um dies zu erreichen, ist jedoch noch jede Menge Überzeugungsarbeit zu leisten. Hierbei arbeiten wir mit anderen Vergabestellen zusammen. Unter dem Motto >>Eine Region, ein System<< wurde in der Stadthalle Neuss Anfang April eine Informationsveranstaltung für Bieterfirmen zum Thema "Elektronische Vergabe" durchgeführt. Die Veranstaltung stieß auf erfreulich großes Interesse, sodass im September dieses Jahres eine Folgeveranstaltung bei den StEB stattfinden wird.

    Und natürlich stehen die Kollegen der Submissionsstelle auch jederzeit für Fragen und Probleme rund um das neue System zur Verfügung.
  • 17.08.2011 - Einführung des elektronischen Vergabeverfahrens

    Quelle: Amtsblatt Bad Ems

    Bad Ems, den 17.08.2011 -  Nachdem in den vergangenen Monaten die technischen und sicherheitsrelevanten Voraussetzungen geschaffen wurden, hält die elektronische Vergabe nun auch Einzug in das Bad Emser Rathaus.

    Die elektronische Ausschreibung bietet der Vergabestelle sowie den anbietenden Unternehmen einige Vorteile. So können die Firmen kostenlos die Ausschreibungsunterlagen über die Auftragsplattform "subreport-ELViS" auf ihren PC herunterladen, mit ihrer eigenen Software elektronisch verarbeiten und wieder verschlüsselt zurücksenden. Der aufwendige Postweg wie beispielsweise das schriftliche Anfordern der Verdingungsunterlagen mit Nachweis einer Bezahlung der Schutzgebühr entfällt somit. Die Auftragsplattform ermöglicht die elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge von der Veröffentlichung der Bekanntmachung, über den Up-/Download der Vergabeunterlagen, der Abgabe des Angebotes, der Angebotseröffnung bis hin zur Zuschlagserteilung. Neben Sicherheit und Rechtskonformität bietet die Plattform weitere entscheidende Vorzüge: Sie funktioniert über das Internet und somit ohne aufwendige Softwareinstallation und ist einfach zu bedienen.

    Ziel sollte es sein, die Angebote in Papierform in einem angemessenen Zeitraum einzustellen und das Vergabeverfahren ausschließlich über die Ausschreibungsplattform ELViS abzuwickeln.

    Verbandsgemeindeverwaltung Bad Ems - Josef Oster - Bürgermeister

  • 12.05.2011 - BMWi vergibt Studie zum öffentlichen Beschaffungswesen

    Quelle: newsletter E-Government Behörden Spiegel

    (BS) Mit der Studie "Statistische Daten im öffentlichen Beschaffungswesen" sollen erstmals zusammenhängende Erkenntnisse über das staatliche Beschaffungswesen in Deutschland herausgearbeitet werden. Hintergrund ist die von der Koalitionsregierung geplante weitere Reformierung des Vergaberechts.

    Sie will die Regelungen straffen und deren Verfahren vereinfachen und den Rechtsschutz unterhalb der EU-Schwellenwerte neu gestalten, um die Transparenz dieser Verfahren zu stärken. Solche Reformen können nur auf einem soliden Fundament erfolgen - zumal dann, wenn man ihre Folgen realistisch bewerten will.

    Umfassendes Datenmaterial, das z.B. Anzahl und Volumina der Vergaben von Bund, Ländern und Kommunen oberhalb und unterhalb der EU-Schwellenwerte detailliert erfasst, liegt jedoch derzeit noch nicht vor. Durchgeführt wird die aufwändige Untersuchung von einer Bietergemeinschaft, bestehend aus der Ramboll Management Consulting GmbH und der subreport Verlag Schawe GmbH.

    Jedes der beiden Unternehmen besitzt spezifische Erfahrungen und Kompetenzen, die in ihrer Verbindung für die Studie besonders wertvoll sind. So verfügt subreport als führender Ausschreibungsdienst in Deutschland über eine hervorragende Datenbasis zur Ermittlung eines Großteils der zu erhebenden Daten. Ramboll hingegen zeichnet sich u.a. durch große
    Methodenkompetenz bei quantitativen Erhebungen und vergaberechtliches Know-how aus. Auftrag ist die Ermittlung einer Vielzahl von Daten der Jahre 2008 bis 2010: vom jährlichen Beschaffungsvolumen über Anzahl und Volumina der vergebenen Aufträge nach Wertsegmenten bis hin zur Differenzierung der Informationen nach Auftraggebern und Verfahrensarten.
    "Wir begrüßen die Initiative des BMWi sehr, beendet sie doch endlich manche Spekulationen im Hinblick auf die öffentliche Beschaffung.", erklärte subreport-Geschäftsführerin Edda Peters anlässlich der Auftragserteilung.
  • 08.05.2011 - Beschaffungsvolumen Bund, Länder, Kommunen – BMWi vergibt Studie

    Quelle: Vergabeblog

    Wie hoch ist das jährliche Auftragsvolumen von Bund, Ländern und Gemeinden? Die Zahlen, die man dazu liest, bewegen sich irgendwo zwischen 200 und 300 Milliarden Euro, denn so genau weiß es keiner. Oft zitiert in diesem Zusammenhang die Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie „Impulse für Innovationen im öffentlichen Beschaffungswesen" aus dem Jahr 2006, die hierfür 260 Milliarden Euro, d.h. rund 12 % des Bruttoinlandsproduktes ausweist. Um hier endlich Klarheit zu schaffen, hat das Ministerium zu dieser Frage nun eine eigene Studie aufgelegt.

    Der Name der Untersuchung: "Statistische Daten im öffentlichen Beschaffungswesen". Dabei soll auch ermittelt werden, in welchen Wertsegmenten welche Anzahl von Aufträgen vergeben wird und mit welchem Vergabeverfahren. Anlass der Studie ist die im Koalitionsvertrag vereinbarte, abermalige Revision des Vergaberechts, die auch einen "wirksamen Rechtsschutz bei Unterschwellenvergaben" vorsieht. Eigentlich hatte man dazu bereits für Ende letzten Jahres einen Referentenentwurf aus dem Ministerium erwartet, der nach wie vor auf sich warten lässt.

    Auch deshalb, weil für eine zielgerichtete Reform des Vergaberechts umfassendes Datenmaterial fehlt. Denn eine solche Reform kann nur auf einem soliden Fundament erfolgen, will man ihre Folgen realistisch bewerten. Und eben dieses Datenmaterial soll die neue Studie nun erheben und auswerten.

    Durchgeführt wird die aufwändige Untersuchung von einer Bietergemeinschaft, bestehend aus der Ramboll Management Consulting GmbH und der subreport Verlag Schawe GmbH. subreport mit Sitz in Köln ist einer der führenden Marktplätze für öffentliche Aufträge, Ramboll Management Consulting ein Beratungsunternehmen dänischen Ursprungs, dass in mehr als 80 Prozent seiner Projekte die öffentliche Hand berät. Ihr gemeinsamer Auftrag ist nun die Ermittlung einer Vielzahl von Daten der Jahre 2008 bis 2010: Vom jährlichen Beschaffungsvolumen über Anzahl und Volumina der vergebenen Aufträge nach Wertsegmenten bis hin zur Differenzierung der Informationen nach Auftraggebern und Verfahrensarten.

    Weitere Informationen finden Sie auch unter www.vergabeblog.de.

  • 23.03.2011 - Frauen im Visier: Female Recruiting – der Schlüssel zum Erfolg

    Quelle: Internet-Nachrichtenagentur inar.de

    Frauen rücken immer stärker ins Visier der Unternehmen. Das Aufspüren von weiblichen Talenten, „Female Recruiting", ist eine ökonomische Notwendigkeit. (Melanie Vogel) Fachkräftemangel und demografische Entwicklungen schnüren der deutschen Wirtschaft die Luft ab. Klar ist, werden nicht alle Maßnahmen ausgeschöpft, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und sie langfristig an das Unternehmen zu binden, wird Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich leiden. Lösungen sind also gefragt und neben der Diskussion um das konsequente Anwerben ausländischer Fachkräfte, rücken Frauen immer stärker ins Visier der Unternehmen. In vielen Ländern stellen Frauen schon die Mehrheit der Hochschulabsolventen und sie gelten bei vielen - auch männlichen - Experten mittlerweile als die besseren Manager. Das Aufspüren von weiblichen Talenten, „Female Recruiting", ist eine ökonomische Notwendigkeit.

    Die Voraussetzungen dafür, dass Frauen die Beschäftigungslücke schließen, waren vermutlich nie besser, denn sie haben in den vergangenen Jahrzehnten ihre Qualifikationen erheblich verbessert und in manchen Bereichen die Männer bereits überholt. Auf dem Arbeitsmarkt spiegelt sich das aber noch nicht wider. Im Gegenteil. Eine Studie von Regus (Januar 2011) stellt fest, dass sich die Chancen für berufstätige Mütter verschlechtern. Zwar beabsichtigen 49 Prozent der Unternehmen, ihre Belegschaft aufzustocken, doch nur 33 Prozent planen, mehr Mütter einzustellen. Im Vorjahr waren es noch 48 Prozent.

    Oben ohne

    Und in den Führungsetagen sieht es nicht besser aus, bestätigt Hans W. Jablonski, Diversity-Experte und Mitbegründer der Initiative „Charta der Vielfalt". „In Deutschland beträgt der Anteil von Frauen in Vorstandspositionen der Dax30 Unternehmen nur drei Prozent, in den Top-Management-Positionen reden wir über zwölf Prozent. Das ist kein Vergleich mit Norwegen, das mit Hilfe der gesetzlich vorgeschriebenen Quote von 40% für Aufsichtsräte, den Frauenanteil bei Vorständen auf 29% und im Top Management auf 21% heben konnte. Auch Spanien und Frankreich haben eine solche Quote eingeführt, in Italien wird zur Zeit darüber diskutiert."

    Ganz anders in Deutschland, wo nach einer internen Analyse der Personalberatung Michael Page International aus dem Jahr 2010 die Anzahl der weiblichen Bewerber auf Positionen im mittleren Management mit einem Gehaltsgefüge von 50.000 bis 130.000 Euro weiter gesunken ist. Von 2009 bis heute bewarben sich 25,5 Prozent Frauen auf Positionen im mittleren Management in Deutschland. Das sind 9,6 Prozent weniger als in 2008.

    Als Begründung für dieses alarmierende Ergebnis nennt Michael Page die Angst vieler Kandidatinnen vor der Unvereinbarkeit von Beruf und Familie. Auch eine Studie der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2010 bestätigt dieses Einschätzung. Sie legt offen, dass die Doppelbelastung von Familie und Beruf für Frauen nach wie vor die entscheidende Karrierebremse darstellt. Jede Zweite habe aus diesem Grund mindestens einmal ihre Karrierewünsche aufgeben oder ändern müssen.
    Offensichtlich hat Corporate Germany hier also einige Hausaufgaben zu machen, um zukünftig auch die weiblichen Potentialträger optimal einsetzen zu können. Entsprechende Diversity-Aktivitäten sind in Deutschland bislang aber kaum verbreitet. Diese Erfahrung macht auch Hans Jablonski. „Nur etwa die Hälfte der DAX-30-Unternehmen hat sich in unterschiedlicher Intensität mit dem Thema Diversity Management auseinandergesetzt. Es gibt zwar immer wieder eine Reihe von Einzelmaßnahmen, aber ein strategisches Diversity Management haben bislang die wenigsten Unternehmen aufgebaut."

    Dabei ist es für das weitere wirtschaftliche Wachstum in Deutschland unabdingbar, dass gut ausgebildete Frauen gefördert und motiviert werden, einer erfolgreichen Karriere nachzugehen. Edda Peters, geschäftsführende Gesellschafterin beim subreport Verlag Schawe in Köln, ein für erfolgreich umgesetzte Diversity-Strategien und Familienfreundlichkeit mehrfach ausgezeichneter Arbeitgeber, bringt die Notwendigkeit, Diversity im Unternehmen zu leben, auf den Punkt: „Personelle Vielfalt ist ein ökonomischer Erfolgsfaktor. Wir schätzen und wollen die Vielfalt von Talenten, von Herkunft, Geschlecht, Alter und Religion in unserem Unternehmen, denn gerade aus den Unterschieden im Denken und Handeln entsteht Kreativität und Innovation. Und Innovation ist die Grundlage für höhere Effektivität und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg."

    Female Recruiting

    Die Mitarbeiter-Zusammensetzung in den Unternehmen vielfältiger zu gestalten ist allerdings ein langwieriger Prozess, der an der Grund-Substanz der Unternehmenskultur ansetzen muss. Axel Keulertz, Research Director DACH beim Employer-Branding-Spezialisten Universum rät daher folgerichtig, dass die Angebote, die ein Arbeitgeber explizit der weiblichen Belegschaft offeriert, in die Unternehmenskultur eingebettet sind. „Die Mitarbeiterin wird die Möglichkeit, von zu Zuhause aus zu arbeiten oder ihre Aufgaben in die Abendstunden zu verlegen nur nutzen, wenn dies in der Organisation nicht lediglich toleriert, sondern tatsächlich gelebt wird. Das erfordert ein Umdenken, da Gender Diversity sich durchaus auch auf Männer beziehen kann, die die flexiblen Arbeitszeiten ebenso nutzen wollen, um die Kinder vom Kindergarten abzuholen."

    Unternehmen müssen in ihren zukünftigen Recruiting-Strategien berücksichtigen, dass Frauen eine grundsätzlich andere Vorstellung von Karriere haben als Männer. Viele Frauen sehen - anders als die meisten Männer - Karriere nicht als das Erklimmen einer Position zur nächsthöheren, sondern als einen stetigen Weg zu persönlichem Wachstum, Selbstverwirklichung und Befriedigung. Zudem sind Frauen im Regelfall viel weniger hierarchisch geprägt. Der Faktor „Macht", der in einer erfolgreichen Karriere latent immer mitschwingt, stößt viele Frauen intuitiv ab. Hinzu kommt, dass Frauen mit Kinderwunsch - zumindest für eine gewisse Zeit - in ihrer Mutterrolle nicht ersetzt werden können. Die familienbedingte Unterbrechung müssen Unternehmen in ihren Überlegungen berücksichtigen, wollen sie talentierte Mitarbeiterinnen langfristig im Unternehmen halten.

    Um in der Zielgruppe „Frau" eine erfolgreiche Arbeitgeber-Marke aufbauen zu können, müssen also andere Werte und Wertvorstellungen kommuniziert werden. Dazu Axel Keulertz: „Die Arbeitgeberpräferenzen der Frauen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von denen der Männer und darauf sollten die Unternehmen eingehen. Flexible Arbeitsbedingungen sind beispielsweise für 23,5 Prozent der berufstätigen Frauen aber nur für 18,9 Prozent der Männer wichtig."

    Wer also den Pool an weiblichen Führungskräften aufstocken möchte, muss nicht nur dafür sorgen, dass genügend Frauen eingestellt werden, um eine entsprechende Talent-Basis aufzubauen, sondern in den Unternehmen selbst müssen Anreizsysteme dafür geschaffen werden, dass Frauenkarrieren überhaupt möglich sind. Female Recruiting kann daher nur funktionieren, wenn die frauen- und familienfreundlichen Werte des Unternehmens überzeugend und authentisch in die Zielgruppe der Frauen getragen und innerhalb der Organisation durch alle Bereiche gelebt werden. Wenn das Management eine Feminisierung anstrebt, die Basis aber nicht von der Notwendigkeit überzeugt wird, ist der Misserfolg vorprogrammiert.

    Zwar ist die Umstellung eines Unternehmens auf ein frauen- und familiengerechtes Arbeitsumfeld zunächst einmal eine monetäre Investition. Langfristig gesehen legen Unternehmen damit aber den Grundstein für die eigene Zukunftsfähigkeit, denn:

    * Divers aufgestellte Teams sind innovativer, erfolgreicher und krisensicherer, denn verschiedene Sichtweisen sorgen für kreativere Lösungen, fand eine Studie der London Business School heraus.
    * Eine amerikanische Studie von Johnson & Johnson zeigt, dass Mitarbeiter in einer direkten Reaktion auf familienfreundliche Maßnahmen nicht nur aktiver wurden, sondern auch loyaler gegenüber dem Arbeitgeber. Ein Faktor, der im Angesicht des bevorstehenden Fachkräftemangels nicht unterschätzt werden darf.
    * Flexible Arbeitszeitmodelle sorgen für Motivation und geben Mitarbeitern den nötigen Freiraum, Beruf und Familie zu kombinieren. Eine Studie der US-Beratung Kenexa bewies schon 2007, dass Beschäftigten, die auch von zu Hause aus arbeiten konnten, das Heimbüro als Vertrauensvorschuss empfanden.

    Hausaufgaben, die Unternehmen in dieser Hinsicht zu leisten haben, lauten:

    * Initiativen zur Feminisierung des Unternehmens sind Aufgabe des Top-Managements. Kleine Strohfeuer in einzelnen Abteilungen verpuffen, wenn von oben keine klaren Statements kommen, dass Gender Diversity dem Unternehmen und dem einzelnen Arbeitsplatz dient.
    * Unternehmen müssen ihr Beurteilungssystem für alle Mitarbeiter nach klaren und verständlichen Leistungskriterien definieren und so organisieren, dass erfolgreich sein nicht heißt, bis Abends um 10 Uhr im Büro zu sein.
    * Firmeninterne Anreizsysteme müssen dafür sorgen, dass Chancengleichheit auch wirklich durchgesetzt wird.
    * Arbeitsstrukturen müssen familienfreundlich werden. Telearbeitsplätze, Home-Office oder Video-Konferenzen sind keine Zukunftsvisionen mehr. Die Umsetzung ist erprobt - es wird Zeit, dass die Unternehmen diese flexiblen Arbeitsmöglichkeiten selbstverständlich in den Alltag der Mitarbeiter integrieren
    * Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei helfen Betriebskindergärten, Auszeiten für die Kinderbetreuung und Wiedereinstiegsprogramme nach Familienpausen.
    * Das Hinterfragen berufstätiger Mütter und Wiedereinsteigerinnen muss unterbunden werden. Unternehmen und Manager müssen lernen darauf zu vertrauen, dass Frauen, die Beruf und Familie kombinieren (müssen), ihr Privatleben und ihre Kinderbetreuung im Griff haben - im besten Fall mit Hilfe der Betreuungseinrichtungen im Unternehmen.
    * Installation von Mentorenprogrammen für Frauen mit dem Ziel, Frauen zu trainieren, die Sprache der Manager zu sprechen und ihren eigenen, authentischen Führungsstil zu entwickeln, der im Unternehmen akzeptiert wird.
    * Sichtbarmachen weiblicher Vorbilder, um gerade jungen Frauen zu zeigen, weibliche Karrieren sind möglich.

    Solange Frauen nicht in ausreichender Anzahl im mittleren Management vorhanden sind, ist es sinnlos, mehr Frauen im Top-Management zu fordern. Die Feminisierung der Unternehmen muss konsequent und nachhaltig von unten aufgebaut werden.

    Und nur die Unternehmen, die glaubhaft versichern, dass Frauen erwünscht sind, bekommen auch entsprechend gute Bewerberinnen.

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    Melanie Vogel ist Initiatorin der women&work, Deutschlands größtem Recruiting-Event für Frauen. Auf der women&work treffen karriereorientierte Frauen das Who-is-Who der deutschen Unternehmen. Vorterminierte Vier-Augen-Gespräche, Standgespräche und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen den Besucherinnen bei der erfolgreichen Karriereplanung. Das parallel dazu ins Leben gerufene Unternehmer-Signet „top4women" ist ein internationales Arbeitgeber-Signet, das verdeutlichen soll, welche Unternehmen Wert legen auf Gender Equality. „Female Recruiting" wird damit vereinfacht, der Recruiting-Prozess zwischen Unternehmen und weiblichen Kandidatinnen transparenter und Unternehmen können sich in der Zielgruppe karriereorientierter Frauen als attraktiver, frauenfreundlicher Arbeitgeber platzieren.
  • 15.03.2011 - „eVergabe“ bald Standard für öffentliche Aufträge

    Quelle: business-on.de Düsseldorf

    Komfortabel und kostenlos – wenn es um öffentliche Ausschreibungen geht, setzt die Stadt Neuss auf die "elektronische Vergabe". Doch nicht jedes Unternehmen kennt sich mit dem Prozedere aus.

    „Eine Region – Ein System“ – so lautet der Titel einer Informations- und Schulungsveranstaltung zur „elektronischen Vergabe“ (eVergabe), die am 6. April 2011, um 16 Uhr in der Stadthalle Neuss gemeinsam von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, dem Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Neuss durchgeführt wird. Alle Firmen die an öffentlichen Vergabeverfahren teilnehmen oder dies zukünftig planen, sollten sich diesen Termin im Kalender anstreichen. Unter anderem wird ganz praxisnah vorgeführt, wie einfach eine elektronische Vergabe – von der Registrierung bis zur Angebotsabgabe – mit der Anwendung ‚subreport ELViS’ ist.

    Die Stadt Neuss setzt dieses moderne Methode bereits seit 1. Januar des vergangenen Jahres ein. Davon profitieren alle beteiligten Akteure: Die Firmen kommen komfortabel und kostenlos an die Ausschreibungsunterlagen im Internet. Diese können sie dann mit ihrer eigenen Software elektronisch verarbeiten und direkt wieder – medienbruchfrei – zurücksenden. Nicht zuletzt, weil der Postweg entfällt, kann die Neusser Verwaltung schneller das beste Angebot ermitteln und somit zeitnah Material und Dienstleistungen beschaffen.

    Auch ist die Bedienung des Programmes „subreport Elvis“ sehr einfach. Dadurch wird sichergestellt, „dass die Unternehmen nicht von den technischen Hürden einer Vergabeplattform abgeschreckt werden“, erläutert Bürgermeister Herbert Napp (Foto). In den Rückmeldungen heben die Bewerber besonders positiv hervor, dass die elektronischen Vergabeunterlagen klare Vorteile gegenüber den alten Papierunterlagen haben: Die Unterlagen sind jetzt kostenfrei, schneller, einfacher und qualitativ hochwertiger zu erhalten. Dadurch dass der Prozess elektronisch durchgeführt wird, werden zudem Fehler bei der Angebotsabgabe reduziert und die Angebotsfrist kann bis zum letzten Moment voll ausgeschöpft werden. Experten gehen davon aus, dass eVergabe in naher Zukunft zum Standard bei der Vergabe öffentlicher Aufträge wird.

    Um wichtige Informationen an die Firmen weiterzugeben, hat sich die Stadt Neuss, nach der Einführungsveranstaltung im Dezember 2009, zur Durchführung einer zweiten Informationsveranstaltung zusammen mit den Stadtentwässerungsbetriebe Köln, dem Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Neuss entschieden. Die drei öffentlichen Auftraggeber betreuen zusammen rund 450 Vergabeverfahren mit einem Gesamtvolumen von rund 90 Millionen Euro. Ziel der Veranstaltung ist es, dass alle Beteiligten künftig noch mehr von den Vorteilen der eVergabe profitieren. Weitere Auskünfte und Anmeldeunterlagen zur Veranstaltung sind bei der Zentralen Vergabestelle im Neusser Rathaus per eMail unter vergabe@stadt.neuss.de, telefonisch unter 02131/90-2521, -2531, -2525, oder per Fax an 02131/902523 zu erhalten.

  • 02.03.2011 - Stadt führt elektronische Vergabe ein

    Quelle: Pressedienst Stadt Dormagen

    Elvis – diese Abkürzung steht bei der Stadt Dormagen für ein neues elektronisches Vergabeverfahren. Künftig können Firmen bequem per Internet die städtischen Ausschreibungen abrufen und auf dem gleichen Weg auch ihre Angebote abgeben.

    „Die Einführung der elektronischen Vergabe hat für die Bieter viele Vorteile“, sagt die zuständige städtische Dezernentin Tanja Gaspers. So verbleibt den Firmen durch die entfallende Postzustellung mehr Zeit zur Kalkulation ihrer Angebote.

    Die Vergabeunterlagen sind in Dateiform kostenfrei und oftmals in höherer Qualität als bei Papierausdrucken erhältlich, was sich insbesondere bei Bauplänen oder Bildern bemerkbar macht. Auch die Stadtverwaltung kann sich Kosten für das Kopieren und Versenden von Unterlagen sparen. „Papier ist eben nicht nur geduldig, sondern manchmal auch teuer“, macht Bettina Giedinghagen, Leiterin des städtischen Rechtsservices und der Zentralen Submissionsstelle, deutlich.

    Für die elektronische Vergabe nutzt die Stadt ab dem 1. April die Plattform „subreport ELViS“. Eine zusätzliche Software oder Lizenz wird bei diesem Verfahren von den Bietern nicht benötigt.

    Alle Firmen, die sich für das neue Vergabeverfahren bei der Stadt interessieren, sind zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 16. März, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Technischen Rathauses an der Mathias-Giesen-Straße eingeladen.

    Frank Seifert von der Firma subreport wird dann praxisnah das elektronische Abrufen von Ausschreibungen und die Angebotsabgabe vorführen.

    Für Fragen stehen neben ihm auch die Mitarbeiterinnen der Submissionsstelle zur Verfügung. Anmeldungen zu der Info-Veranstaltung nimmt die Stadt telefonisch unter 02133/257-547 (Corina Bickelmann) an.