Pressespiegel

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Berichte über subreport in regionalen und überregionalen Medien.

  • 08.11.2010 - „E-Government-Marketplace“: Die Antwort auf alle Fragen …

    Quelle: blog government 2020.de

    Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum der Online-Versandhändler amazon Konkurrenz auf seinem Portal zulässt, ja, diese geradezu einlädt, das Portal zu eigenen Geschäftszwecken zu nutzen? Seit geraumer Zeit bietet der Bereich amazon marketplace sowohl gewerblichen als auch privaten Anbietern die Möglichkeit, selbst solche Produkte über das Verkaufsportal von amazon zu vertreiben, die aufgrund der Preisgestaltung und/oder der Verkaufsmodalitäten (Lieferzeit u.a.) ein ernst zu nehmendes Konkurrenzangebot darstellen, auf das amazon-Kunden offenbar gern und oft zugreifen. „Konkurrenz belebt das Geschäft“ mag aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht für den Wettbewerb als solchen zutreffen, nicht jeder Wettbewerber dürfte indessen erfreut sein, wenn die Stücke eines ohnehin nicht üppigen Kuchens immer kleiner werden. Und dennoch: Für amazon rechnet sich das Modell „marketplace“ offenbar, und zwar nicht nur wegen der prozentualen Beteiligung am Verkaufserlös (die nicht unbedingt kostendeckend sein muss), sondern eher wegen des Effekts einer Konzentrierung vieler Interessenten auf dem eigenen Portal.
    An dieses Phänomen musste ich unwillkürlich denken, als ich anlässlich der Moderation einer Podiumsdiskussion auf dem Kongress „Moderner Staat“ am 27.10.2010 in Berlin „EVA42“ kennen lernte.

    EVA steht für „Eine.Viele.Alle.“ und bietet ein einheitliches, nutzerfreundliches Einstiegsportal für Nutzer unterschiedlicher E-Vergabe-Anwendungen, bei dem die einzugebenden Daten in die im Hintergrund laufenden Systeme „durchgereicht“ werden, ohne dass sich der Nutzer mit einer Vielzahl unterschiedlicher Eingabemodi auseinandersetzen müsste. Die Zahl 42 (aus dem Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams) steht für die Antwort auf „alle Fragen“. Ob das Unternehmen subreport, seit über 90 Jahren mit Ausschreibungsverfahren befasst, genau an der Schnittstelle zwischen öffentlichen Auftraggebern und Unternehmen tätig und für dieses Projekt verantwortlich, eine solche Antwort gefunden hat, wird sich erweisen.

    E-Vergabe: Einheitlicher Zugang, unterschiedliche Angebote

    Die Hauptfrage, die es zu beantworten gilt, wurde jedenfalls zutreffend aufgeworfen: Wie verhilft man einer E-Government-Fachanwendung wie der E-Vergabe zum Durchbruch (im Sinne eines flächendeckenden Einsatzes), wenn einer der Hinderungsgründe gerade in einer unüberschaubaren Vielzahl unterschiedlicher Plattformen mit unterschiedlichen Anwendungsmodi und dahinter stehenden Geschäftsmodellen besteht?
    So nützlich nämlich (auch hier) Wettbewerb unter den E-Government-Dienstleistern ist, so schwer macht dies für viele Akteure im Vergabewesen den Einstieg in die elektronische Vergabe. „Einheit in Vielfalt“ scheint die magische Antwort (eben: „42“) zu sein, man muss nur 2 und 2 zusammenzählen. Womit wir beim Gedanken des E-Government-Marketplace wären.
    Ein solcher Marktplatz bietet den Akteuren einen einheitlichen Zugang zu einem diversifizierten E-Government-Sachbereich. Damit wird die Vielfalt unterschiedlicher Angebote der am Markt agierenden Dienstleister gewahrt, ohne den Nutzer mit der Heterogenität der Lösungen zu überfordern. Denn das hat die Podiumsdiskussion in Berlin mit E-Vergabe-Experten (u.a. von Beratungsstellen und kommunalen Auftraggebern) gezeigt: Gerade kleine und mittlere Unternehmen, für die ohnehin der Einsatz von E-Government-Applikationen ein schwer zugängliches Neuland bedeutet, wünschen sich eine einheitliche und leicht verständliche Benutzeroberfläche („plug and play“) innerhalb einer vertrauenswürdigen und sicheren Infrastruktur.
    Genau dies wird ja auch bei amazon bewirkt: Wer einmal Vertrauen zu amazon aufgebaut hat, tut sich leichter, über dessen marketplace auch bei Drittanbietern zu bestellen, weil das Procedere bekannt und bewährt ist.

    Gemeinsame E-Government-Benutzeroberfläche

    Das kann auch im Bereich des E-Government funktionieren. Dort herrscht schon lange das Henne-Ei-Dilemma: Sinnvolle Anwendungen werden nicht geschaffen oder etablieren sich nicht, weil nicht genügend Nachfrage besteht. Die wiederum wird auch gering bleiben, solange es keine ausreichende Zahl an nützlichen Angeboten gibt. Ein Lösungsansatz besteht in der Bündelung von Angeboten konkurrierender Anbieter über eine gemeinsame „Benutzeroberfläche“. Dabei ist auf zwei Anforderungen zu achten: Zum einen darf der einheitliche Zugang die Vielfalt an individuellen Lösungen und Funktionen nicht überdecken, weil sonst jeglicher Wettbewerb um das attraktivste Angebot unterdrückt würde. Zum anderen bedarf es einer Mindestabstimmung der Anbieter im Hinblick auf Datenformate und Schnittstellen, damit die „Einheit in Vielfalt“ nicht an technischen Hürden scheitert.

    Unter diesen Voraussetzungen kann aber ein für alle Seiten gewinnbringender Wettbewerb stattfinden. Die Sorge, man dürfe sich mit seinen Konkurrenten nicht verbünden, ist zumindest im Bereich der elektronischen Vergabe unbegründet. Dort liegt das Problem nämlich nicht bei der Größe des Kuchens, sondern bei einer ineffizienten Zurückhaltung der Auftraggeber und Bieter im Hinblick auf das moderne E-Vergabe-Verfahren. Pointiert ausgedrückt: Eine solche „IT-Diät“ schadet mehr als sie nutzt.
    Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen: Auch in anderen Sachbereichen IT-gestützter Verwaltungsverfahren kann es sinnvoll sein, einheitliche Portale zu entwickeln, durch die Behörden, Bürger und Unternehmen leichten Zugriff auf unterschiedliche E-Government-Fachverfahren erhalten. Transparenz und Anwenderfreundlichkeit sind unabdingbare Voraussetzungen dafür, dass endlich – im Sinne der Spieltheorie bzw. Netzwerkökonomie – eine kritische Masse an Anwendern (statt einer Masse von kritischen Nichtanwendern) entsteht, die das politische Projekt E-Government zum lukrativen Geschäftsmodell avancieren lässt und damit Raum für dringende Innovationen auf dem Weg zu einer moderneren Verwaltung schafft.

    Autor: Prof. Dr. Dirk Heckmann

    Quelle: www.government2020.de

  • 03.11.2010 - E-Vergabe: EVA42 – die verbindende Vergabe-Plattform

    Quelle: Innovative Verwaltung

    Ein zweifellos Maßstäbe setzendes Projekt für die elektronische Vergabe - so nennt es der Bitkom. EVA42 - so nennt es Initiator und Macher subreport Verlag. Beide sprechen über dasselbe: das neue "verbindende" Portal für die unterschiedlichen E-Vergabeplattformen in Deutschland. Fast zehn Jahre nach ihrer Einführung sollte die elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge heute eigentlich der Normalfall sein. Ist sie aber nicht. Der wichtigste Grund: Zum Erfolg der E-Vergabe gehören zwei - Auftraggeber und Bieter. Und gerade die Bieter tun sich schwer mit der E-Vergabe, vor allem dann, wenn sie überregional tätig sind, denn mittlerweile gibt es über 50 unterschiedliche E-Vergabe-Plattformen. Damit soll jetzt Schluss sein.

    Auf dem Modernen Staat in Berlin wurde EVA42 in einer ersten Ausbaustufe präsentiert. EVA steht für EINE. VIELE. ALLE. 42 ist die berühmte Antwort auf die Frage nach "life, the universe and everything" aus dem Roman "Per Anhalter durch die Galaxis". So wird die Zahl 42 in der Softwareentwicklung nicht von ungefähr häufig als magische Zahl, als Platzhalter nämlich, verwendet. Für den Anbieter ist klar: Die neue Lösung kann und soll keine ultimative Einheitsplattform sein. Solche Versuche gab es schon oft genug - und alle sind gescheitert. Viel besser ist es, vorhandene und künftige Plattformen miteinander zu verbinden, ganz in dem Sinn, der Interoperabilität heißt. Hier setzt EVA an. EVA will alle Vergabeplattformen integrieren bzw. miteinander vernetzen.

    EVA basiert auf der Kompetenz und Erfahrung eines Konsortiums unterschiedlicher Spezialisten ihres Fachs. Denn alle namhaften Anbieter von E-Vergabe-Lösungen haben sich entschlossen, die Initiative von subreport gemeinsam zu unterstützen. Und als wissenschaftlichen Partner konnte subreport das Fraunhofer Institut FOKUS gewinnen, in deren Labor EVA ausführlich getestet wird. EVA ist damit die große Chance, E-Vergabe endlich auch in der Fläche für Bieter attraktiv zu machen und Wirtschaft und Verwaltung viel Zeit und Geld zu sparen.
  • 01.11.2010 - Vergabe öffentlicher Aufträge: Landratsamt Enzkreis bald online

    Quelle: IHK Nachrichten Nordschwarzwald

    Zum 1. Januar 2011 startet das Landratsamt Enzkreis den neuen Internetdienst "Elektronisches Vergabeinformations-System" (subreport ELViS). Zukünftig können über diese Plattform Ausschreibungen aufgerufen und Angebote abgegeben werden.
    Damit fügt das Landratsamt seiner eGovernment-Strategie einen weiteren Baustein hinzu, der beiden Seiten neue Chancen der Prozessoptimierung eröffnet - den bietenden Firmen ebenso wie dem Landratsamt: Eine Online-Vergabeplattform ermöglicht einen zeitgemäßen, schnellen und kostengünstigen Beschaffungsprozess.

    Am 10. Dezember 2010, 10:00 Uhr, findet im Landratsamt Enzkreis, Zähringerallee 3, Pforzheim, im großen Sitzungssaal eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema statt. Interessierte Firmen können sich hier über Funktionen und Möglichkeiten des neuen Systems informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine formlose Anmeldung bis zum 15.11.2010 ist jedoch notwendig per E-Mail an "eVergabe@enzkreis.de" oder per Fax an 07231/308-1666.

    Weitere Informationen stehen ab November im Internet unter www.enzkreis.de/eVergabe bereit. Fragen beantwortet Detlef Lieber vom Landratsamt auch telefonisch unter 07231/308-9457.
  • 29.10.2010 - Das Ei des Columbus

    Quelle: newsletter E-Government Behörden Spiegel

    (BS) Es ist wie beim Ei des Columbus. Nachher sagen alle: "Ist doch klar, das hätte ich auch vorher sagen können!" Gedacht haben es viele, einige haben es gesagt, getan hat's keiner. Obwohl die Notwendigkeit und Nützlichkeit eindeutig auf der Hand lag. Gemeint ist eine einheitliche Zugangsschnittstelle für Bieter zu der unübersichtlichen Menge an E-Vergabe-Plattformen bei öffentlichen Aufträgen. Doch dann kam subreport.

    "Vor drei Jahren bekamen wir den Kopf frei und die Idee war fertig", berichtete Edda Peters, Geschäftsführerin subreport Verlag Schawe GmbH, in einem Fachforum des Behörden Spiegel auf dem Modernen Staat. "Es ist das von vielen lang ersehnte Portal für die unterschiedlichen E-Vergabe-Plattformen in Deutschland." EVA 42 ist der Name der von ihr in der ersten Aufbaustufe vorgestellten Lösung. EVA steht für EINE. VIELE. ALLE. "Es ist der Weg aus einem Dilemma, das den Bieter zu wenig im Blick hat." Die neue Lösung könne und soll keine ultimative Einheitsplattform sein. Sie soll nur vorhandene und künftige Plattformen miteinander verbinden. "Interoperabilität heißt das Zauberwort." Es soll den Unternehmen eine einheitliche Nutzeroberfläche zur Verfügung stellen und ihnen den lang ersehnten Durchgriff auf unterschiedliche Betreiber ermöglichen. "Ohne das Fraunhofer Institut FOKUS wär es nicht gegangen."

    v.l.n.r. Dieter Rösges, Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, Jürgen
    Klaeser, Verbandsgemeindewerke Montabaur, und der Moderator der
    Podiumsdiskussion, Prof. Dr. Dirk Heckmann, Mitglied des Bayerischen
    Verfassungsgerichtshofes und Inhaber des Lehrstuhls für Sicherheitsrecht
    und Internetrecht an der Universität Passau.

    In einer sich anschließenden Podiumsdiskussion bestätigte sich der dringende Bedarf nach einer solchen Lösung. "Die Zukunft der E-Vergabe beginnt heute!", gewichtete Moderator Prof. Dirk Heckmann von den Universitäten Passau und Zeppelin/Friedrichshafen, das Ereignis. Dass die Wirtschaft sich noch nicht auf die E-Vergabe vorbereitet habe, sei die am häufigsten vorgebrachte Ausrede für die langsame Einführung der E-Vergabe, ist Jürgen Klaeser von der zentralen Vergabestelle in Montabaur überzeugt. "Von 2000 bis 2010 haben wir bei der Einführung der E-Vergabe die Hälfte geschafft", urteilt Christine Loeben von der Auftragsberatungsstelle Brandenburg." Viele Bieter laden die Ausschreibungen schon runter, aber nur wenige reichen ihre Angebote elektronisch ein." Dieter Rösges von dem vom Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz betriebenen Portal RLPDirekt betont die Notwendigkeit eines "Korridors" zu den über 50 Plattformen, die dahinter liegen: "Diese können bleiben, aber es werden weniger werden."

    Christine Loeben, Auftragsberatungsstelle Brandenburg e. V., und Ernst
    Geyer, STRABAG Property and Facility Services GmbH.

  • 28.10.2010 - VG Nassau setzt komplett auf EVergabe

    Quelle: Pressemitteilung Verbandsgemeinde Nassau

    Ab 1. November 2010 werden Ausschreibungsunterlagen nur noch elektronisch angeboten. Die Verbandsgemeindeverwaltung Nassau nutzt bereits seit Oktober 2008 die elektronische Auftrags- und Vergabeplattform „ELVIS“ der Firma subreport Verlag Schawe GmbH Beim elektronischen Vergabeverfahren werden den interessierten Firmen alle Unterlagen in digitaler Form auf einer Internetplattform zur Verfügung gestellt und können dort kostenlos heruntergeladen werden. Dabei können Sie sich die Unterlagen erst ansehen und bei Interesse herunterladen. Die Daten stehen so innerhalb von wenigen Minuten in hervorragender Qualität zur Verfügung. Diese Unterlagen können auch problemlos für Preisanfragen bei Subunternehmern oder Lieferanten benutzt werden.

    In der Regel werden folgende Unterlagen kostenlos zur Verfügung gestellt:

    • Angebotsschreiben als Word-Datei (dieses kann elektronisch ausgefüllt werden)
    • Gesamtleistungsverzeichnis als PDF-Datei
    • Planunterlagen in Originalgröße als PDF-Datei
    • Weitere Unterlagen als PDF-Datei (z.B. Bodengutachten, Statik, Fotos, Bauzeitenplan...)
    Die Angebotsabgabe kann dann auf elektronischem Weg oder nach wie vor in Papierform erfolgen. Bisher wurden die Vergabeunterlagen gegen Gebühr noch alternativ in Papierform zur Verfügung gestellt. Seit Einführung der EVergabe ist die Zahl der Nutzer des elektronischen Verfahrens stark gestiegen. Im September 2010 erfolgten bei einer Ausschreibung sogar alle Anforderungen der Ausschreibungsunterlagen sowie alle Angebotsabgaben auf elektronischem Wege. Dies war die erste komplett papierlose Ausschreibung bei der VG Nassau.Die damit verbundenen Einsparungen bei Material und Personal belaufen sich schnell auf bis zu 500 € pro Ausschreibung.

    Aus diesen Gründen werden ab 1. November 2010 alle Vergabeunterlagen nur noch elektronisch angeboten. Weitere Informationen finden Sie unter www.vgnassau.info.

  • 19.08.2010 - Staat statt Privat?

    Quelle: Vergabeblog

    § 12 Abs. 1 der neuen VOL/A sieht vor, dass, sofern eine Ausschreibung im Internet bekanntgemacht wird, diese “auch zentral über die Suchfunktion des Internetportals www.bund.de” ermittelbar sein muss. Eine gute, weil vernünftige Regelung im Sinne der Bieter, die sich nicht auf unzähligen elektronischen Bekanntmachungsplattformen von Ländern, Städten und Gemeinden parallel informieren wollen und können.

    Damit aber eine Ausschreibung auf bund.de überhaupt vernünftig gesucht und gefunden werden kann, muss sie zuvor entsprechend für die dortige Datenbank aufbereitet werden, z.B. nach Auftragsgegenstand, Ort der Leistungserbringung, etc. Diese Aufbereitung erledigen bislang private Ausschreibungsdienste und stellen die so recherchierbaren Ausschreibungen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen interessierten Bietern zur Verfügung. Das die Neuregelung bei diesen auf Widerstand stößt, überrascht also wenig. Staatlich verordnete Wettbewerbsverzerrung oder Sturm im Wasserglas?


    Sinn und Zweck

    Aber der Reihe nach. Eine zentrale Veröffentlichung auf bund.de ist nicht nur sinnvoll, sondern aus Sicht der anbietenden Wirtschaft auch notwendig. Elektronische Ausschreibungs- und eVergabedienste erfreuen sich – berechtigt – wachsender Beliebtheit. Während Papier aber jederorts eben Papier blieb, müssen sich Bieter mit einer Vielzahl unterschiedlicher Plattformen, ggfs. Software und nicht zu letzt Internetadressen herumschlagen. Das ist zwar nicht zwangsläufig schlechter als die Situation mit verschiedenen gedruckten Ausschreibungsblättern. Die Vorteile, die moderne ITK-Infrastruktur bietet, bleiben jedoch ungenutzt.

    Zudem: Eine führende Wirtschaftsnation wie Deutschland sollte im Jahr 2010 durchaus in der Lage sein, alle ihre öffentlichen Ausschreibungen – sofern sie denn ohnehin schon elektronisch bekanntgemacht sind (denn nur auf diese Ausschreibungen bezieht sich die neue Regelung) auch an zentraler Stelle zu bündeln. Daran ändert auch der Föderalismus nichts, im Gegenteil, er macht dies umso erforderlicher. So schafft es die europäische Ausschreibungsdatenbank TED (Tenders Europain Daily) schließlich seit Jahren erfolgreich, alle Ausschreibungen der Mitgliedsstaaten oberhalb der Schwellenwerte zu bündeln. Dem BMWi, aus dessen Feder die Neuregelung stammt, ist dafür ein großes Lob auszusprechen.

    Das Kind mit dem Bade…

    …ausschütten? § 12 Abs. 1 VOL/A mit letzter Konsequenz umsetzen, also nicht nur alle elektronisch verfügbaren Bekanntmachungen in bund.de aufzunehmen, sondern diese auch detailliert durchsuchbar zu machen und dann noch den Volltext der Bekanntmachung zur Verfügung zu stellen, würde zweifellos eine solche Wettbewerbsverzerrung zum Nachteil der privaten Anbieter bedeuten. Dessen war man sich im für die Novelle der VOL/A zuständigen Ausschuss, dem DVAL, auch bewusst, weshalb man sich auf folgende recht weiche – aber eben auch interpretationsfähige Regelung – einigte:

    Öffentliche Ausschreibungen, Beschränkte Ausschreibungen mit Teilnahmewettbewerb und Freihändige Vergaben mit Teilnahmewettbewerb sind in Tageszeitungen, amtlichen Veröffentlichungsblättern, Fachzeitschriften oder Internetportalen bekannt zu machen. Bekanntmachungen in Internetportalen müssen zentral über die Suchfunktion des Internetportals www.bund.de ermittelt werden können.

    Was ausreicht, um eine Bekanntmachung über bund.de “ermitteln zu können”, darüber streiten sich seit dem die Gemüter.

    Normadressat

    § 12 Abs. 1 VOL/A richtet sich nicht an Bieter und schon gar nicht an die privaten Ausschreibungsdienste. Er richtet sich allein an die ausschreibenden Stellen. Diese sind fortan verpflichtet, das ihrerseits Erforderliche zu tun, um die Suchbarkeit ihrer Bekanntmachung auch auf bund.de sicher zu stellen. Nun ist aber weder damit zu rechnen, dass man auf Seite der geschätzten 30.000 Beschaffungsstellen im Land entsprechende technische Schnittstellen schaffen wird, noch wird der Betreiber von bund.de, das Bundesverwaltungsamt, die Aufbereitung der Bekanntmachungen für die einzelnen Beschaffungsstellen übernehmen. Und damit sind – richtig – mittelbar wieder die privaten Ausschreibungsdienste in der Pflicht, denn die öffentlichen Auftraggeber werden wie bisher von diesen eine rechtskonforme Bekanntmachung ihrer Ausschreibung erwarten.

    Ausschreibungsdienste beziehen Position

    Die von den privaten Diensten aufbereiteten Bekanntmachungen in aller Detailtiefe sozusagen frei Haus an bund.de zu übermitteln, würde einem Ausverkauf der eigenen Wertschöpfung gleichkommen. Ohne eine entsprechende Aufbereitung und hinreichende Detailtiefe wird die Suchfunktion von bund.de – wenn denn wirklich einmal alle Bekanntmachungen im Pool enthalten sein sollen – aber keine hinreichende Treffgenauigkeit bieten können. Ort der Leistungserbringung, exakter Auftragsgegenstand, geschätztes Auftragsvolumen, Ende der Bewerbungsfrist, Ausführungszeitraum, etc. – bleibt da noch genug Mehrwert auf Seite der privaten Ausschreibungsdienste übrig, der einen kostenpflichtigen Bezug für die Bieter rechtfertigt? Wo liegt die goldene Mitte?

    Den haben zumindest einige der führenden privaten Dienste nun für sich proaktiv festgelegt: Anfang August stimmten drei unter den großen Ausschreibungsdiensten, Vergabe24, subreport und der Submissions-Anzeiger, den Datensatz ab, den Sie angesichts des neuen § 12 Abs. 1 VOL/A bereit sind an bund.de zu liefern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ob andere private Anbieter sich der Initiative anschließen werden, ist noch offen. Ein Kompromiss zwischen faktischer Notwendigkeit, will man die Kunden auf Seite der öffentliche Hand eine Bekanntmachung auch auf bund.de offerieren, und vertretbarem Verlust an eigener Wertschöpfung.

    Sollte dieser Kompromiss auch den Beschaffern genügen und zudem noch vergaberechtskonform sein, könnte § 12 Abs. 1 VOL/A den privaten Anbietern letztendlich sogar zum Vorteil gereichen. Denn: Wer die gesamte Bekanntmachung und schlussendlich auch die dazugehörigen Verdingungsunterlagen einsehen will, muss sich auf deren Plattformen begeben. Am einfachsten durch eine Verlinkung von bund.de.

    Fazit

    Die Entscheidung darüber, welche Informationen der elektronisch publizierten Bekanntmachung auch an bund.de zu liefern sind, trifft nicht das Projekt xVergabe, nicht das BMWi und auch nicht die privaten Ausschreibungsdienste – sondern jede Vergabestelle für sich. Die neue VOL/A lässt an dieser Stelle aus gutem Grund eine Konkretisierung vermissen. Ob das, was dann an bund.de geliefert wird, dem Anspruch an § 12 Abs. 1 VOL/A genügt, wird im Zweifel eine vergaberechtliche Nachprüfungsinstanz klären müssen. Für den hier betroffenen Unterschwellenbereich ist selbige ja gerade durch das BMWi in Planung. Begrüßenswert ist allemal, dass in diesem Vakuum nun einige der privaten Anbieter einen Pflock eingeschlagen haben, damit die Neuregelung nicht bloß geduldiges Papier bleibt.

    Und nicht zu letzt: Die privaten Ausschreibungsdienste haben den Markt für praxistaugliche elektronische Bekanntmachungs- und eVergabelösungen in Deutschland entwickelt und aller Unkenrufe zum trotz voran gebracht. Ohne den funktionierenden Wettbewerb zwischen ihnen wäre das sicherlich anders verlaufen.

    Lachender Dritter sind in jedem Fall die Bieter, denn sie erhalten mehr Transparenz und einen einfacheren Zugang zum öffentlichen Markt.

    Mehr Informationen über den Autor Marco Junk finden Sie hier.

  • 14.06.2010 - subreport – Damit Ausschreiber und Bewerber optimal zusammen finden

    Quelle: E-Commerce-Center-Handel

    Einige Unternehmen suchen Aufträge. Andere Unternehmen möchten Aufträge vergeben. Dazwischen stehen Ausschreibungen - und mit diesen verbunden sind lästiger Papierkram, komplexe Formulare und unzählige Fallstricke.

    Hilfestellungen für Laien und Erfahrene



    Die Plattform überzeugt vor allem durch ihre Übersichtlichkeit und viele verschiedene Hilfestellungen, die es auch Laien möglich machen, das anspruchsvolle Thema eVergabe in Angriff zu nehmen. Es gibt einen Bereich für Bewerber, einen für Ausschreiber und einen allgemeinen Servicebereich. Potenzielle Bewerber finden eine Auflistung der Produkte, die subreport anbietet, Informationen zu den benötigten technischen Voraussetzungen, eine FAQ-Sektion, sowie eine Demo-Präsentation. Mit der mehrstufigen Suche können sie gezielt Aufträge finden - gefiltert nach Objekten, Branchen, Suchbegriffen, CPV-Codes und/ oder Regionen. Je nach den Ansprüchen der Unternehmen an Service und Zeitersparnis, bietet subreport drei verschiedene Produkte an - classic, profi und premium - die zwischen sechs und 172 Euro monatlich kosten. Für Premiumkunden legen die Mitarbeiter von subreport beispielsweise ein Suchprofil an, das sie auch beständig pflegen. Zudem recherchieren sie täglich Ausschreibungen, die in Frage kommen, senden diese per E-Mail an den Kunden und stellen ihm einen persönlichen Berater zur Seite.

    Formulare, Glossar und Hotline zu Unterstützung

    Ausschreibern stellt subreport die wichtigsten Formulare zum Download zur Verfügung, nimmt ihre Unterlagen per E-Mail entgegen und kümmert sich um Druck und Versand oder die elektronische Veröffentlichung über das Elektronische Vergabeinformations-System von subreport (ElViS). Auch den Ausschreibern stehen Informationen über technische Voraussetzungen, FAQs und eine Demopräsentation zu Verfügung. Ein Glossar im allgemeinen Servicebereich klärt die wichtigsten Begriffe rund um Ausschreibungen und ist vor allem für Neulinge von großem Wert, die den Fachjargon erst noch erlernen müssen. Bleiben trotz dieser Hilfestellungen noch Fragen offen, bietet subreport auf jeder Seite Kontaktdaten zur Kundenberatung per E-Mail oder Telefon.

    Entwicklung eines zentralen Bieterclients


    Die übersichtlich gestaltete Startseite

    Endgültig überzeugen lassen können sich potenzielle Nutzer von subreport von den diversen positiven Statements aktueller Kunden, darunter Städte und Gemeinden, kleine, mittelständische sowie große Unternehmen. Ein ausführlicher Pressebereich bietet zudem weitere Einblicke in das Unternehmen und seine derzeitigen Projekte. Um das Thema eVergabe in Deutschland weiter voran zu treiben, arbeitet subreport momentan an der Entwicklung eines zentralen Bieterclients zur Ansteuerung aller großen eVergabeplattformen in Deutschland, damit Unternehmen sich nicht mehr auf den zahlreichen verschiedenen Plattformen anmelden müssen.

  • 03.06.2010 - Wirtschaftsclub Köln verlieh zum dritten Mal den Kölner Unternehmerpreis

    Quelle: openPR

    Feierliche Preisverleihung durch den Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters am 1. Juni 2010 im Dom Hotel

    Zum dritten Mal hatte der Wirtschaftsclub Köln den Kölner Unternehmerpreis ausgeschrieben, der am Abend des 1. Juni 2010 vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, städtischen Institutionen und Medien verliehen wurde. Die ersten drei Preise gingen an die folgenden Firmen:

    1. GS Schmitz GmbH & Co KG

    2. subreport Verlag Schawe GmbH

    3. Insigma IT Engineering GmbH

    Dass die Verleihung des Kölner Unternehmerpreises nun schon Tradition geworden ist, hob Christian Kerner in seiner Begrüßungsansprache hervor. Der Kölner Unternehmerpreis soll, so der Geschäftsführende Vorsitzende des Wirtschaftsclub Köln, Unternehmen auszeichnen, die regional und standortgebunden, sozial, zukunftsfähig und wirtschaftlich erfolgreich sind. Besonderes Augenmerk wird auf die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen gelegt. Der Wirtschaftsclub Köln will, so Christian Kerner weiter, mit dieser Preisverleihung Zeichen setzen: Für Unternehmen ist es in dieser Stadt lohnend zu investieren, und – gerade in Zeiten der Finanzkrise – ist es wichtig, soziale Verantwortung und Ethik zu pflegen.

    Etwa 100 Gäste waren der Einladung des Wirtschaftsclub Köln gefolgt, darunter auch der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, Stadtdechant Johannes Bastgen, der Niederländische Honorarkonsul Jean Möhring, Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin der IHK Köln, Vertreter der großen Parteien und viele andere Ehrengäste.

    19 Unternehmen hatten sich mit durchweg qualitativ hochwertigen Präsentationen um den Preis beworben, davon waren sieben in die engere Wahl gekommen, außer den drei erst Platzierten:

    Dachser GmbH & Co. KG
    Hotel Excelsior Ernst Köln
    face to face GMBH
    Reisswolf International AG

    Lobende Worte fand Oberbürgermeister Jürgen Roters für die Initiative des Wirtschaftsclub Köln, dessen Engagement den Wirtschaftsstandort Köln stärkt. Im Wettbewerb mit den Metropolen gilt es, so der OB, die Herausforderungen der Zukunft im demographischen Wandel zu meistern. Hierzu bedarf es „guter Köpfe, die bereit sind, etwas zu unternehmen – innovativer Unternehmen, die sich dem internationalen Vergleich stellen.“

    GS Schmitz GmbH & Co. KG ist, so Geschäftsführerin Astrid Schmitz in ihrer Präsentation, eine „starke Marke“, die seit 100 Jahren in Köln ansässig ist. Innovation hat das Traditionsunternehmen vor allem in der Darreichungsform seiner Produkte Blut- und Fleischwurst realisiert, für die es auch den Flönz-Orden erhalten hat.

    subreport Verlag Schawe GmbH, vertreten durch Geschäftsführerin Edda Peters, ist mit heute 52 Mitarbeitern seit 92 Jahren in der Domstadt ansässig. Als „Marktführer der Marktpätze und Dienstleister der öffentlichen Hand“ hat die Firma Innovationen vor allem in der elektronischen Aufbereitung der Informationen realisiert. EFA – einer für alle – lautet das Motto des Unternehmens, das Service nach innen und nach außen leistet.

    Insigma IT, ist, so Geschäftsführer Ralf Wülfrath, seit 18 Jahren als Inhaber geführter Fullservice Provider mit 130 Mitarbeitern und 15 Mio. Umsatz in Köln ansässig. Software Engineering, International Customer Service und IT Infrastruktur sind die Schwerpunkte des Anbieters.

    Soziales Klima, Fort- und Weiterbildung, die Förderung von Familien, Frauen und Kindern, aber auch von Behinderten, Jung und Alt, die Einrichtung von Krabbelgruppen, Kinderbetreuung, sind für alle drei Unternehmen im Focus ihrer Bemühungen. Als ein „wunderschönes Dankeschön“ empfanden sie daher ihre Auszeichnung.

    Soziales Engagement wie die Unterstützung der „Kölner Tafel“, die Qualität der Leistungen, der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen, das Bekenntnis zum Standort Köln und der schonungs- und verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen gaben, so Laudator und Vorjahrespreisträger Dirk Heisterkamp, Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG, den Ausschlag für die Wahl des Preisträgers. Großen Beifall fand das kurzfristig von der Früh-Werbeagentur entworfene Plakat: „Das nennt der Kölner Vollpension: Flönz mit Kölsch“, das Heisterkamp dem Preisträger als Präsent überreichte.

    „Liebe Deine Stadt – durch den Magen“ lautete abschließend die humorvolle Aufforderung von Marc E. Kurtenbach, Vorsitzender des Wirtschaftsclub Köln, Direktor der Kölner Niederlassung und Regionalleiter des Privatbankhauses Merck Finck & Co., der daran erinnerte, dass auch in den letzten beiden Jahren die Preisträger aus dem kulinarischen Bereich stammten. Kurtenbach formulierte aber auch einen eindeutigen Appell zu mehr Mut und Nachhaltigkeit: „Raus aus der rheinischen Gemütlichkeit - Rein in die Top Ten der Städte Europas!“

    Nach der Preisverleihung fanden sich die Gäste zum Empfang auf dem Balkon des Dom Hotels ein, wo sie – bei Wein und Fingerfood – die Gelegenheit, ihre Netzwerke zu pflegen und zu erweitern, noch bis in den späten Abend hinein nutzten.

    Ein Rückblick: Der Kölner Unternehmerpreis 2009
    Der erste Preis war im letzten Jahr an die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG, den zweiten Preis hatte die Gebäudeservice-Unternehmensgruppe Dillenburger und den dritten Preis der Webhoster Hosteurope. Sieben weitere Unternehmen waren 2009 in die engere Wahl gekommen, darunter auch Insigma IT Engineering GmbH, die Lingua-World GmbH, die Verlage subreport Schawe GmbH und M. DuMont Schauberg, Köln. Nach der großen Resonanz in den letzten beiden Jahren soll diese Auszeichnung für eine besondere wirtschaftliche Leistung zu einer festen Institution im Wirtschaftsleben unserer Stadt werden.

    Auswahlkriterien für die Vergabe des KÖLNER Unternehmerpreises:
    Das Unternehmen bekennt sich zum Standort Köln und zur Verantwortung von regionalen Arbeitsplätzen, behauptet sich auf dem Markt und meistert Veränderungen und Anpassungen sichert mit seinen Gewinnen die eigene Zukunft, überrascht mit neuen Produkten oder Dienstleistungen, betreibt einen schonungsvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen, wirtschaftet nachhaltig und gesellschaftlich verantwortlich.

    In der Jury entscheiden folgende Personen über die Vergabe des Preises:
    Dr. Norbert Walter-Borjans, Wirtschaftsdezernent der Stadt Köln,
    Franz-Josef Knieps, MdL, Präsident der Handwerkskammer Köln,
    Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin der IHK Köln,
    Hermann-Josef Johanns, ehemals Geschäftsführer des Weltjugendtages,
    Marc Kurtenbach, Direktor Merck Finck & Co. Privatbankiers in der Niederlassung in Köln,
    Michael Oelmann, Herausgeber „Wirtschaftsblatt“,
    Christian Weis, Herausgeber von Business-on.de.

    Bewerben konnte sich jedes Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Köln. Ausgeschlossen waren gemeinnützige Institutionen und Unternehmen mit staatlicher/kommunaler Beteiligung (außer Mittelstands-Beteiligungen als Förderinstrument der Bürgschaft- und Beteiligungsbanken). Bewerbungszeitraum war von 19. Januar 2010 bis 30. April 2010. Die Unternehmen konnten sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.

    Die Bewerbung sollte zweckmäßig in folgender Form erfolgen:
    Datenformat: Präsentation in MS Powerpoint oder vergleichbares Produkt
    Datenumfang: Max. 1 MB und nicht mehr als 10 Powerpoint Folien + Cover und Inhaltsübersicht
    Bewerbungsadresse: Powerpoint Datei per E-mail an:

    Nähere Information unter 0221-9440220 (Ansprechpartner Christian Kerner) Wirtschaftsclub Köln e.V. www.wirtschaftsclub-koeln.de
  • 02.06.2010 - Die Liebe zur Stadt geht durch den Magen

    Quelle: Köln Nachrichten

     (is) „Dies ist die dritte Preisverleihung und damit schon ein Traditionspreis“, mit diesen Worten führte Christian Kerner, der Geschäftsführende Vorstand des Wirtschaftsclubs Köln e.V. am Dienstagabend im Domhotel in die Verleihung des Kölner Unternehmerpreises ein. Der Wirtschaftsclub hatte zum dritten Mal in Folge den Preis für Unternehmen aus Köln ausgeschrieben, die sich durch ihre Verbundenheit mit dem Standort, soziales Engagement, zukunftsfähigen Dienstleistungen und Produkten, verantwortungsbewusstem Umgang mit den Ressourcen und nachhaltiges Wirtschaften auszeichnen.


    Gegen sieben Finalisten, die die Jury aus 19 Bewerbern auswählte, setzte sich der Kölner Wurstwarenhersteller GS Schmitz GmbH & Co. KG durch und erhielt von Oberbürgermeister Roters eine goldene Plakette als Auszeichnung. Die ebenfalls in die engere Wahl gekommenen Zweit- und Drittplatzierten, die Kölner Firmen subreport Verlag Schawe GmbH und INSIGMA IT Engineering GmbH, erhielten je eine Silber- und eine Goldmedaille. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn die Qualität der Bewerbungen ist deutlich gestiegen“, verwies Kerner auf die knappe Entscheidung, da alle Finalisten gleichermaßen die Kriterien erfüllten. „Aber nur einer kann gewinnen“, sagte auch Roters und lobte die ganz besondere Unternehmenskultur der ausgewählten Firmen. „Wir brauchen Unternehmen, die zeigen, dass wir große positive Seiten und Potenziale haben und das ist bei den Preisträgern der Fall“, spielte der Oberbürgermeister auf die Imageeinbußen an, die die Stadt Köln in der Vergangenheit hatte hinnehmen müssen.

    „Wenn man von außen schaut, könnte man meinen, Köln sei ein Dorf“ fand Dirk Heisterkamp, Marketingleiter der Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG, die im vergangenen Jahr den Unternehmerpreis des Wirtschaftsclub gewonnen hatte, eine Parallele zum diesjährigen Gewinner. Die Firma GS Schmitz habe ihren Unternehmenssitz nur wenige Häuser von der Brauerei entfernt in der Robert-Bosch-Straße. Und die Tatsache, dass eine Brauerei gut zu dem familiengeführten Kölner Wurstwarenhersteller mit einhundertjähriger Firmentradition passt, veranlasste Heisterkamp zu einem originellen Geschenk. Unter dem Titel „Das nennt man Kölner Vollpension“ überreichte er an Geschäftsführerin Astrid Schmitz ein Bild, das neben einem Kölsch-Glas eine Blutwurst zeigt.

    Marc E. Kurtenbach, der Vorsitzende des Wirtschaftsclubs, fand sogar zwischen den Gewinnern der vergangenen drei Jahre Entsprechungen: „Alle haben eins gemeinsam: Die Liebe zur Stadt geht durch den Magen“. Damit verwies er auf die Gewinner des ersten Unternehmenspreises, die Firma Klosterfrau, die neben ihrem berühmten Melissengeist auch Nahrungsergänzungsprodukte wie Taxofit herstellt. Gleichzeitig äußerte er den persönlichen Wunsch, im nächsten Jahr zur Abwechslung mal ein modernes Kölner Kommunikationsunternehmen auszeichnen zu wollen. Der Abend endete auf der Terrasse des Domhotels, wo sich die Gäste aus Politik, Wirtschaft, städtischen Institutionen und Medien bei Häppchen und kühlen Getränken von Solotrompeter Lutz Kniep unterhalten ließen.
  • 02.06.2010 - Unternehmerpreis für Wurstfirma

    Quelle: Kölner Stadtanzeiger

    Von Matthias Pesch, 02.06.10, 18:20h, aktualisiert 02.06.10, 18:24h

    Der Wurstwarenhersteller GS Schmitz hat hauchdünn den Kölner Unternehmerpreis bekommen. Qualität, kreative Vermarktung der angebotenen Produkte und das klare Bekenntnis zum Standort waren am Ende ausschlaggebend.

    Köln - Es sei ein „Foto-Finish“ gewesen, sagte Christian Kerner, der geschäftsführende Vorsitzende des Wirtschaftsclubs Köln. Nur jeweils ein Punkt trennte am Ende die besten drei Bewerber um den Kölner Unternehmerpreis, den der Club jetzt zum dritten Mal verliehen hat: Der Wurstwarenhersteller GS Schmitz setzte sich ganz knapp gegen die subreport Verlag Schawe GmbH und die Insigma IT Engeneering GmbH durch.

    Das fast 100 Jahre alte Familienunternehmen Schmitz aus Merkenich habe die Jury unter anderem durch Qualität und „die kreative Vermarktung“ seiner Produkte, durch das klare Bekenntnis zum Standort Köln, den Erhalt und die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze, den verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen und sein soziales Engagement etwa für die „Kölner Tafel“ überzeugt, betonte Dirk Heisterkamp , Marketing-Leiter beim Vorjahres-Preisträger, der Brauerei Früh. „Es ist ein schönes Gefühl, dass man noch Leberwurst und Flönz aus Köln kaufen kann“, sagte Heisterkamp schmunzelnd.

    „Das ist ein wunderbares Dankeschön“, freute sich Astrid Schmitz , Geschäftsführerin des Unternehmens, das 200 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt hatten sich 19 Firmen um den Unternehmerpreis beworben.

    Oberbürgermeister Jürgen Roters lobte vor rund 100 Gästen im Dom Hotel die Initiative des Wirtschaftsclubs und das Engagement der Firmen. Im Wettbewerb der Metropolen seien „gute Ideen, kluge Köpfe und innovative Unternehmen“ nötig, um den Wirtschaftsstandort Köln zu stärken. Das Image der Stadt habe in den letzten Jahren gelitten, so Roters. Umso wichtiger sei es, wenn sich Firmen zu Köln bekennen würden. Marc E. Kurtenbach , Vorsitzender des Wirtschaftsclubs, nutzte die Gelegenheit zu einem Appell für „mehr Unternehmergeist und Entscheidungsfreude“ in der Stadt. Köln müsse „raus aus der rheinischen Gemütlichkeit“ und sich mit Metropolen wie London, Paris oder Istanbul messen.

  • 18.04.2010 - Der “eVergabe-Adapter”

    Quelle: www.vergabeblog.de

    von Marco Junk

    Berlin, 18.04.2010; Lange hat man nichts mehr davon gehört, nun sollen in dieser Woche tatsächlich die Arbeiten an einem zweifellos Maßstäbe setzenden Projekt für die elektronische Vergabe (eVergabe) beginnen: Unter dem Arbeitstitel „EVA42 - EINE. VIELE. ALLE.“ will subreport Verlag Schawe GmbH, ein Unternehmen, das seit 2001 eine eigene eVergabe-Lösung anbietet, noch dieses Jahr eine als “Adapter” bezeichnete Lösung zur Verfügung stellen, mit der die fast 60 verschiedenen eVergabe-Plattformen in Deutschland zentral, d.h. über einen einzigen, interoperablen Einstieg bieterseitig adressiert werden können – der lang erwartete, universelle Bieterclient.

    Ist das Ende des Flickenteppichs eVergabe also tatsächlich in Sicht?

    Die Situation

    Als im Jahr 2007 zum ersten mal der sog. “Beraterkreis eVergabe” unter Federführung des BMWi in Berlin zusammenkam, um dem zweifellos potentialträchtigen aber immer noch lahmen Gaul eVergabe endlich auf die Sprünge – sprich Akzeptanz – seitens der Bieter zu verhelfen, wurden eine Reihe von Problemen identifiziert. Eines davon war der “Flickenteppich” eVergabe, also die Vielzahl unterschiedlicher Lösungen auf und innerhalb aller Ebenen des Föderal-Staates: Vom noch relativ simplen Problem optisch verschiedener Oberflächen über inkompatible Bieterclients und verschiedene technische Voraussetzungen auf Seite der Bieter bis zu verschiedenen Geschäfts- und damit Vergütungsmodellen. Das Ministerium sah sich – völlig zu Recht – hier als nicht zuständig an, würden Maßnahmen auf diesem Gebiet doch in aller Regel einen unzulässigen Markteingriff bedeuten. Interoperabilität zu schaffen ist Aufgabe der Lösungsanbieter.

    Was dabei für große, international tätige Konzerne leicht zu schultern und für ausschließlich regional tätige Handwerksbetriebe schlicht egal ist, ist für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ein massives Problem: Der Mittelstand hat weder die personellen noch organisatorischen Ressourcen, sich auf diverse, unterschiedliche eVergabe-Plattformen einzustellen, diese zu bedienen und ggfs. erforderliche Software – samt Integration in deren Warenwirtschaftssysteme – zu pflegen und intern darauf zu schulen.

    Fallbeispiel

    Ein Beispiel, dass den Flickenteppich eVergabe anschaulich verdeutlicht, ist die Situation in der Region Rhein-Neckar, Mannheim. Im Dreiländereck wurde tatsächlich eine länderübergreifende Lösung eingeführt, mittels derer Bieter nach Ausschreibungen der angeschlossenen Kommunen aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz suchen und ihre Angebote elektronisch abgeben können. Jedoch: Diese Plattform und die in den drei Bundesländern auf Landesebene betriebenen eVergabe-Lösungen sind inkompatibel zueinander. Und mehr noch, alle drei Landeslösungen sind, da von verschiedenen Anbietern, ihrerseits inkompatibel zueinander. eVergebens – auf wenigen hundert Quadratkilometern.

    Um eines klar zu stellen: Den Lösungsanbietern ist dabei überhaupt kein Vorwurf zu machen – auch Mercedes-Benz produziert schließlich keine BMW kompatiblen Ersatzteile. Aber ganz offenbar hat die Politik, die diese Plattformen anschafft, nur ein rudimentäres Interesse an übergreifenden eVergabe-Lösungen. Schließlich könnte man derlei Kompatibilität ohne weiteres von den Lösungsanbietern einfordern und von deren Seite die Mehrleistung auch mit einem Preisschild versehen. Aber wo keine Nachfrage, da keine Angebote. Eine Vermutung drängt sich dabei leider all zu offensichtlich auf: Naturgemäß bedeutet länderübergreifende eVergabe auch länderübergreifenden Wettbewerb. Genau das scheint aber kein vordringliches politisches Ziel zu sein. Form follows function. Denken Sie mal darüber nach.

    Die Lösung?

    Während also in den letzten Jahren die Anzahl sog. eVergabe-Plattformen exponentiell wuchs, wuchs mit gleicher Geschwindigkeit die mangelnde Akzeptanz der Bieter. Dieser wurde von Seiten der öffentlichen Auftraggeber mit einer “Pflicht zur Abgabe elektronischer” Angebote begegnet. Nun also soll die Lösung kommen?

    subreport entwickelt EVA gemeinsam mit dem renommierten Berliner Fraunhofer-Institut FOKUS. Viel lassen Beide dabei bislang nicht durchblicken: “Unter voller Wahrung des Wettbewerbs der Systeme und ergänzt durch attraktivitätssteigernde Mehrwertdienste wie Möglichkeiten zur Präqualifikation oder Wissensdatenbanken” soll die Lösung daherkommen. Da von einem “Metaportal” die Rede ist, wird es sich wohl um eine rein webbasierte Lösung handeln. Über einen zentralen Einstieg, also eine einheitliche Oberfläche, sollen Bieter Zugang auf unterschiedlichste Plattformen verschiedenster Betreiber erhalten. So erfolge der Download von Vergabeunterlagen über einen zentralen Durchgriff auf die Dokumente der angeschlossenen Plattformen; die jeweiligen Angebote würden an die eVergabeplattformen direkt übergeben. Laut subreport seien damit “die Zeiten endgültig vorbei, in denen sich Bewerber um Öffentliche Aufträge mit einer Vielzahl unterschiedlicher Oberflächen, technischer Vorrausetzungen und Geschäftsmodelle auseinandersetzen mussten”.

    Finanziert werden soll das Angebot durch ein kleines zusätzliches Entgelt seitens der Bieter, das bei der Nutzung der Vergabeunterlagen nach dem Pay-per-view-System anfällt. Für die Plattformbetreiber oder Vergabestellen selbst entstünden keine Kosten. Und natürlich ist jeder Bieter frei darin, gleichzeitig weiterhin seine Plattformen direkt zu nutzen.

    Edda Peters, subreport-Geschäftsführerin, in einer aktuellen Pressemitteilung: „Ich bin sehr zufrieden, dass wir jetzt starten können. Ein solch anspruchsvolles Projekt braucht viel Vorbereitung und Abstimmung. Das haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Nun geht es an die konkrete Ausgestaltung.“ Laut Subreport wird der “Adapter” dabei jedenfalls von der Cosinex GmbH, beispielsweise Lösungsanbieter für Rheinland-Pfalz, und dem Beschaffungsamt des BMI mit seiner eVergabe-Plattform unterstützt. Fehlen noch z.B. Administration Intelligence, bi-Ausschreibungsdienste, Healy Hudson, RIB und Vergabe24 als wesentliche Player. Vielleicht sind diese aber auch schon mit im Boot.

    Spannend wird vor allem werden, ob es subreport gelingt, damit auch wieder die Bieter mit an Bord zu holen. Man kann es ihnen nur wünschen.

  • 25.03.2010 - Einfach elektronisch – Ausschreibung und Vergabe

    Quelle: Newsletter IHK Köln

    Kommunen, Kreise, Länder tun es. Abwasserverbände, Verkehrsbetriebe, Entsorgungsbetriebe tun es. Und Krankenhäuser, Schulen, Universitäten tun es auch. Die öffentliche Hand Europas kauft ein: von Lebensmitteln, Schulbüchern oder Betten über Medizinbedarf, Computer oder Seminare bis hin zu Bekleidung oder natürlich Hoch- und Tiefbauleistungen.

    Der Bedarf der öffentlichen Hand ist also genauso vielfältig wie der der Privatwirtschaft. Und das Umsatzvolumen ist enorm. Allein in Deutschland werden Jahr für Jahr öffentliche Aufträge im Wert von über 350 Milliarden Euro vergeben. Dabei sind öffentliche Aufträge keineswegs nur für Großunternehmen interessant. Auch kleine oder neu gegründete Unternehmen haben die Chance, ihre Umsätze mit öffentlichen Aufträgen zu steigern. Eine weitere gute Nachricht: Dienstleister mit Recherche- und Vergabeplattformen im Internet machen die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand um ein Vielfaches einfacher.

    Auftrag finden leicht gemacht
    Die erste Herausforderung für ein Unternehmen, das sich um öffentliche Aufträge bewerben will, heißt: Aufträge finden. Das ist allerdings gar nicht so einfach, wie es zunächst klingt. Im Gegenteil: Die eigene Recherche nach Ausschreibungen ist sehr mühselig und nur selten von Erfolg gekrönt. Die 33.000 Vergabestellen in Deutschland schreiben ihre Aufträge eben in unterschiedlichsten Organen, Publikationen und Medien aus. Sollte man deshalb auf das lukrative Geschäft mit der öffentlichen Hand von vorneherein verzichten? Auf keinen Fall! Denn es gibt Dienstleister, die ihren Kunden die Suche abnehmen. Der größte und erfolgreichste von ihnen hat seinen Sitz in Köln: die subreport Verlag Schawe GmbH. Über 50 Mitarbeiter recherchieren dort täglich nach aktuellen Ausschreibungen, werten sie aus und stellen sie dann Unternehmen passgenau aufbereitet per E-Mail zur Verfügung – über 150.000 jährlich. Das ist aber noch lange nicht alles. Denn hinzu kommen Vergabeunterlagen, Informationen über vergebene Aufträge und internationale Ausschreibungen. Und viel Beratung und individueller Service.

    Nichts vergessen?
    Eine weitere Besonderheit der öffentlichen Auftragsvergabe zeigt sich nach der erfolgreichen Recherche: Die formalen Anforderungen an ein Angebot sind höher als in der Privatwirtschaft. Auf dem Weg zum Zuschlag sind zunächst – innerhalb einer bestimmten Frist – die jeweiligen Vergabeunterlagen anzufordern. Diese enthalten die genaue Beschreibung des Auftragsgegenstandes (Leistungsverzeichnis) und Vordrucke für die Angebotserstellung. Anschließend ist auf Grundlage dieser Unterlagen ein tragfähiges Angebot zu erstellen. Das erste Angebot ist in der Regel auch das letzte Angebot, das ein Bewerber einreichen kann. Das gilt auch für widersprüchliche oder unvollständige Angebote: Fehlende Nachweise oder Unterschriften sind Ausschlussgründe, formale Richtigkeit das A und O. Auf dem herkömmlichen Papierweg bedeutet dies alles: viel Aufwand, hohe Kosten, lange Wege, hohe Fehlerquoten. Glücklicherweise gilt allerdings auch hier, ähnlich wie bei der Ausschreibungsrecherche: Es geht auch anders – nämlich elektronisch.

    „e“ steht für auch einfach
    Das Stichwort heißt elektronische Vergabe. eVergabe ist die rechtskonforme Abwicklung des gesamten Vergabeprozesses öffentlicher Aufträge auf dem elektronischen Weg. eVergabe hat enorme Vorteile: Transparenz, Zeitersparnis, Sicherheit und vor allem Einsparpotenziale. Die erste eVergabe-Plattform überhaupt, das Elektronische Vergabeinformations-System subreport ELViS, wurde bereits 1999 entwickelt und ist seit 2001 erfolgreich im Einsatz. Neben Sicherheit und absoluter Rechtskonformität bietet die Plattform weitere entscheidende Vorteile: Sie funktioniert über das Internet und somit ohne jede Softwareinstallation, ist einfach zu bedienen und selbst erklärend. Und: subreport ELViS ermöglicht, weiter mit allen Programmen zu arbeiten, die vor Ort benutzt werden – Unabhängigkeit von Dateiformaten ist hier das Stichwort. Für Unternehmen ist die Einsicht in Vergabeunterlagen vor dem Download sogar kostenfrei. Und die Fehlerrate sinkt – ein nicht unterschriebenes Angebot beispielsweise gibt es hier nicht mehr. subreport-Geschäftsführerin Edda Peters: „Unsere Produkte sind einfache Werkzeuge mit großer Wirkung. Gemacht für Menschen, die Zeit und Geld sparen wollen.“

    Einer für alle
    So attraktiv eVergabe ist, so sehr krankt sie doch daran, dass es bereits heute so viele unterschiedliche Vergabe-Plattformen im Markt gibt. Sind es aktuell schon über 40, ist im Laufe des Jahres 2010 mit mindestens 60 zu rechnen. Gerade bundesweit tätige Unternehmen schrecken davor zurück, sich auf diesen Flickenteppich einzulassen - sich überall zu registrieren, unterschiedliche Geschäftsmodelle zu akzeptieren, sich mit unterschiedlichen Techniken auseinanderzusetzen. Die Folge: Die immensen Einsparpotenziale der eVergabe kommen nicht zum Tragen. Auch an dieser wichtigen Nahtstelle zwischen Wirtschaft und Verwaltung leistet subreport jedoch mit einem großen eVergabe-Projekt Pionier-Arbeit. Die Idee ist einleuchtend: ein Adapter, der alle vorhandenen Systeme über einen zentralen Einstieg miteinander verbindet. Einer für alle, eine einheitliche Oberfläche, mit der man die verschiedenen Plattformen ansteuern und benutzen kann. Im Fachjargon: ein interoperabler Multi-Bieter-Client. Basierend auf neuesten Technologien, mit Einbindung verschiedenster digitaler Signaturprozesse. Alle maßgeblichen Plattform-Anbieter haben ihre Kooperationszusage bereits gegeben; die Lösung wird noch dieses Jahr Realität.

    Treibhaus für Innovationen
    Die Vorteile von elektronischer Auftragsrecherche und Auftragsvergabe liegen also auf der Hand: Sie sind der beste Weg, um einfach, zuverlässig und günstig von aktuellen Auftragschancen für das eigene Unternehmen zu erfahren. Und sie sind der beste Weg, um Vergabeverfahren sicher, transparent, zeit- und kostensparend durchzuführen. Edda Peters: „Man nennt uns auch Treibhaus für Innovationen. Zu Recht! Denn alles, was wir erwirtschaften, stecken wir wieder in Technologie und Köpfe. Auch deshalb gehören wir zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Unsere Kunden können also sicher sein: Mit subreport setzen sie auf die Zukunft.“

     

  • 06.03.2010 - Neuss setzt auf E-Vergabe

    Quelle: rationell reinigen

    Um Kosten und Aufwand zu reduzieren, setzt die Stadt Neuss ab sofort auf die E-Vergabe von öffentlichen Ausschreibungen. Weitere Vorteile, die sich ergeben: Die Stadt kann schneller auf Bieterfragen reagieren, Fehlerquellen vermeiden und farbige Planungsunterlagen oder Bilder zur Verfügung stellen. Die Leiter der Zentralen Vergabestelle Ralf Kriesemer und Karl-Heinz Müller legten besonderen Wert darauf, dass die Lösung einfach zu handhaben ist und Unternehmen nicht durch komplizierte Technik abgeschreckt werden. Deshalb wählte man das elektronischen Vergabeinformationssystem subre-port ELViS. Die Plattform ist selbsterklärend und intuitiv bedienbar. Die Software sei sofort einsetzbar, niemand müsse sich eine Software zum Bearbeiten der Dokumente von der Vergabeplattform herunterladen, so Kriesemer.

    Für einen Übergangszeitraum wird die Angebotsabgabe per Post noch möglich sein. Bürgermeister Herbert Napp: „Die Reise geht klar in Richtung verbindliche elektronische Vergabe.“

    Für einen Übergangszeitraum wird die Angebotsabgabe per Post noch möglich sein. Bürgermeister Herbert Napp: „Die Reise geht klar in Richtung verbindliche elektronische Vergabe.“

  • 01.03.2010 - Wo bitte geht´s zur Weltspitze?

    Quelle: Behörden Spiegel

    Das Projekt Metaportal eVergabe gibt die Richtung vor

    Die Bundesregierung hat sich viel vorgenommen. Im Jahr 2020 soll das deutsche eGovernment an der Weltspitze stehen. Damit das auch gelingt, wurde das Grundgesetz geändert und ein IT-Planungsrat gegründet. Er hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Bereich IT zentral zu steuern und sie so zu verbessern. Mehr Staat also, mehr Zentralismus, mehr Standardisierung und Einheitlichkeit. Dabei ist es doch gerade die Vielfalt, die Wettbewerb ermöglicht. Die Fortschritt sichert und vor Stillstand schützt. Beispielhaft für einen anderen Kurs zur Spitze steht ein Projekt, an dem subreport aus Köln arbeitet. Thema ist die elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge.

    eVergabe hat im Vergleich zum Papierverfahren viele Vorteile: Transparenz, Kostenersparnis, Zeitersparnis. Nur dadurch, dass Vergabeunterlagen nicht per Post versandt, sondern elektronisch bereitgestellt werden, spart der Staat mindestens 250 Millionen Euro pro Jahr. Theoretisch. Aber nicht praktisch. Denn eVergabe ist besonders für bundesweit tätige Firmen kaum attraktiv. Ursache ist die ständig steigende Zahl unterschiedlicher Plattformen. Sind es heute schon weit über 40, rechnet man noch dieses Jahr mit mindestens 60. Das bedeutet für Unternehmen: Registrierung an 60 Plattformen, Pflege der eigenen Daten an 60 Plattformen, unterschiedliche Technik, Oberflächen und Geschäftsmodelle.

    Es muss also dringend etwas getan werden für die Interessen der Unternehmen. Damit sie eVergabe stärker nutzen. Und Staat und Steuerzahler endlich das Geld sparen, das sie der herkömmliche Papierweg Tag für Tag kostet. Falsch ist jedoch, jetzt nach der ultimativen Lösung zu rufen, nach der staatlich verordneten Standardplattform. Technologischer Stillstand wäre die unvermeidbare Folge. Viel besser ist, vorhandene und künftige Plattformen über Adapter miteinander zu verbinden. Interoperabilität ist hier das Zauberwort.

    Genau das ist der Ansatz von subreport. Einer für alle, eine einzige Oberfläche, mit der man die verschiedenen Plattformen ansteuern und benutzen kann, ohne sich jedes Mal neu darauf einstellen zu müssen. Im Fachjargon: ein interoperabler Multi-Bieter-Client. Der große Vorteil für Unternehmen: Sie registrieren sich einmal, arbeiten mit einer Oberfläche - und können über diesen zentralen Einstieg ihre Vergabeunterlagen bei jeder angeschlossenen eVergabe-Plattform bearbeiten.

    Einen ersten Schritt in Richtung Adapter ist ein Softwarehaus aus Würzburg schon gegangen. Die AI AG bietet ein Werkzeug an, mit dem Firmen zumindest auf verschiedene AI-Vergabeplattformen zugreifen können. subreport geht mit dem Ansatz „Einer für alle" wesentlich weiter, in dem hier alle vorhandenen und alle künftigen Plattformen miteinander vernetzt werden. Eine einleuchtende Idee - allerdings anspruchsvoll in der Realisierung. Denn zunächst müssen die Anbieter von eVergabe-Plattformen von der Idee überzeugt und für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Das ist subreport gelungen. So haben das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren, die cosinex GmbH oder die Healy Hudson GmbH ihre Kooperationen bereits zugesagt. Sicher auch deshalb, weil sie bereits in der Vergangenheit erfolgreiche Projekte auf Initiative von subreport gemeinsam umgesetzt haben. Die einheitliche Ausgestaltung der fortgeschrittenen Signatur im Jahr 2007 ist dafür nur ein Beispiel. Neutraler Projektpartner ist übrigens das Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme FOKUS. FOKUS betreibt ein Labor, in dem innovative interoperable Lösungen entwickelt und getestet werden - ideale Voraussetzungen für das subreport-Projekt „eVergabe - Einer für alle". Konsens unter den Anbietern, Unterstützung aus der Forschung: Die Zeichen stehen also auf Erfolg. Auch, weil Arbeitsergebnisse anderer Initiativen zur Interoperabilität - wie beispielsweise der XVergabe - mit in das Projekt eingebunden werden.

    Was bedeutet das alles nun für eGovernment in Deutschland? Die Wirtschaft selbst schafft Interoperabilität, wenn der Markt sie fordert. Es bedarf dafür keiner neuen staatlichen Gremien und schon gar keiner Produktstandards. Und weiter: Das subreport-Projekt spart Wirtschaft und Verwaltung viel Geld und Zeit. Es erhält und unterstützt den Wettbewerb. Es hebt die Nachteile einer schon heute zersplitterten Vergabelandschaft auf. Und es ist eine interessante Perspektive für ganz Europa. Daher ist es höchste Zeit, dass solche Initiativen von der Politik flankiert und unterstützt werden. Dann gelingt es wirklich, eGovernment „made in Germany" an die Weltspitze zu katapultieren.

  • 18.02.2010 - Papierlose Zukunft am Niederrhein

    Quelle: mediaNRW Nachrichten

    Donnerstag, 18. Februar 2010

    Stadt Neuss setzt auf elektronisches Vergabeverfahren

    Papier ist manchmal nicht nur geduldig, sondern verfügt auch über einen nicht zu vernachlässigenden Gewichts- und Platzfaktor. Drei Gründe für die Stadt Neuss die zentrale Vergabestelle umzurüsten: vom Papier zur eVergabe. Ab sofort werden öffentliche Ausschreibungen nur noch elektronisch bearbeitet und vorgehalten.

    Dazu setzt die Stadt auf das Elektronische Vergabeinformations-System "subreport ELViS" des gleichnamigen Kölner Verlages (subreport Schawe GmbH), das seit dem Jahr 2001 bundesweit eingesetzt wird. Für einen Übergangszeitraum wird die Angebotsabgabe in Neuss noch per Post möglich sein. Pro Vergabeverfahren zahlt die Stadt eine Pauschale an das Unternehmen.

    Weitere Informationen finden Sie hier .

    [18.2.2010] Die Stadt Neuss hat sich für die elektronische Vergabe mit dem System subreport ELViS entschieden.

    Für öffentliche Ausschreibungen nutzt die Stadt Neuss künftig das Elektronische Vergabeinformations-System ELViS der Firma subreport Verlag Schawe. Damit lassen sich laut Hersteller sowohl Kosten als auch Zeitaufwand reduzieren. Wie subreport mitteilt, sind die Unternehmen in Neuss der E-Vergabe gegenüber offen. Dies habe die große Resonanz bei der Bieterveranstaltung Ende vergangenen Jahres gezeigt, bei der sich auf Initiative der Zentralen Vergabestelle Neuss mehr als 400 Unternehmensvertreter getroffen haben. Für einen Übergangszeitraum wird die Angebotsabgabe per Post noch möglich sein. Bürgermeister Herbert Napp bemerkte allerdings: „Die Reise geht klar in Richtung verbindliche elektronische Vergabe." (cs)

    Info:www.neuss.de

  • 17.02.2010 - Neuss setzt auf eVergabe

    Quelle: Presseinformation Stadt Neuss

    subreport ELViS bringt allen Beteiligten immense Vorteile

    Köln, 17.02.2010 - Zweitausend Kilogramm: So viel wog das Papier, das die Stadt Neuss vergangenes Jahr im Rahmen ihrer Ausschreibungen an Unternehmen verschickt hat. Kein Wunder, dass man sich die damit verbundenen hohen Kosten und den immensen Aufwand in Zukunft sparen will. Die Devise heißt daher: elektronische Vergabe öffentlicher Ausschreibungen. Der Wechsel vom Papier zur eVergabe hat jedoch noch viele weitere Vorteile für die Stadt: Sie kann jetzt schneller auf Bieterfragen reagieren, Fehlerquellen vermeiden und farbige Planungsunterlagen oder Bilder zur Verfügung stellen.

    Die Stadt Neuss arbeitet jetzt mit dem Elektronischen Vergabeinformations-System subreport ELViS. Für die Einführung sprachen aus Sicht der Verantwortlichen gewichtige Gründe. Die Leiter der Zentralen Vergabestelle Ralf Kriesemer und Karl-Heinz Müller legten besonderen Wert darauf, dass die Lösung einfach zu handhaben ist und Unternehmen nicht durch komplizierte Technik abgeschreckt werden. Genau dieses Kriterium erfüllt subreport ELViS: Die Plattform ist selbsterklärend und intuitiv bedienbar. Ralf Kriesemer: „Für uns standen die Interessen der Firmen im Focus. Wir haben uns im Vorfeld natürlich auch bei Kollegen umgehört. Mit ELViS gibt es ausschließlich gute Erfahrungen. Das reicht von der hohen Akzeptanz der Plattform bei Firmen bis hin zu einem ausgezeichneten Support. Jeder kann weiter mit der Software arbeiten, die er kennt und vor Ort benutzt. ELViS ist sofort einsetzbar; niemand muss sich eine Software zum Bearbeiten der Dokumente von der Vergabeplattform herunterladen. Entsprechend haben die Firmen auch kein Problem mit ihrer Firewall."

    Die Alleinstellungsmerkmale der Plattform kommen nicht von ungefähr, sondern resultieren aus langer Erfahrung: Mit subreport ELViS wurde 2001 die erste elektronische Vergabe in Deutschland erfolgreich durchgeführt. Zahlen wie diese sprechen dabei für sich: Die Verbandsgemeindewerke Montabaur haben mit subreport ELViS erreicht, dass nach nur wenigen Monaten 80 % der Angebote digital abgegeben wurden - das ist bundesweiter Rekord. Zur hohen Akzeptanz der Plattform trägt sicherlich auch bei, dass subreport Tausenden von Auftraggebern und Firmen seit über 90 Jahren als Marktführer unter den Ausschreibungsdiensten bekannt ist. Auch die Stadt Neuss veröffentlicht ihre Ausschreibungen seit vielen Jahrzehnten bei subreport.

    subreport ELViS bringt Firmen zahlreiche handfeste Vorteile. Musste man bisher für die Unterlagen in Papierform zum Teil viel Geld bezahlen, bekommt man sie auf dem elektronischen Weg jetzt vollkommen kostenfrei. Musste man bisher die Vergabeunterlagen mehr oder minder auf Verdacht bestellen, kann man sie heute vorab einsehen und prüfen - ohne Abo, vollkommen kostenfrei und ohne Registrierung. Vergabeunterlagen übrigens, die qualitativ viel hochwertiger und damit besser zu beurteilen und bearbeiten sind als die in Papierform. Zu guter Letzt: Will man ein bereits abgegebenes Angebot vor Fristablauf korrigieren, war dies auf dem Papierweg sehr arbeits- und zeitaufwändig. Bei subreport ELViS geht das schnell, einfach und bis Sekunden vor der Submission.

    Dass die Firmen vor Ort für eVergabe offen sind, zeigte schon die erfreulich große Resonanz bei der Bieterveranstaltung am 10.12.2009 in der Stadthalle Neuss. Auf Initiative der Zentralen Vergabestelle Neuss trafen sich mehr als 400 Unternehmensvertreter. Vertreter der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein und der Kreishandwerkerschaft Niederrhein lobten die Initiative der Stadt Neuss ausdrücklich.

    Für einen Übergangszeitraum wird die Angebotsabgabe per Post noch möglich sein. Aber es wird wohl nicht lange dauern, bis kein Unternehmer mehr das Papierverfahren nutzen wird. Die, die schon einmal elektronisch geboten haben, wollen sowieso nicht mehr zurück. Bürgermeister Herbert Napp: „Die Reise geht klar in Richtung verbindliche elektronische Vergabe."

    Pro Vergabeverfahren zahlt die Stadt eine günstige Pauschale, es gibt keine Vertragslaufzeiten oder Mindestabnahmemengen. subreport-Geschäftsführerin Edda Peters: „Unsere Maxime war und ist, subreport ELViS in jeder Hinsicht so flexibel und praktikabel wie möglich zu gestalten. Die Einführung von ELViS bei der Stadt Neuss ist für uns einmal mehr eine Bestätigung, dass dies gelungen ist. Die Art und Weise, wie man in Neuss die Umsetzung in Zusammenarbeit mit den Dachverbänden von Industrie und Handwerk angegangen ist, hat Vorbildcharakter."

    Weitere Informationen finden Sie hier.
  • 11.02.2010 - Finden – Binden – Sichern

    Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Unter der Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Ralf Brauksiepe als Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und Ulrich Weber, Personalvorstand der Deutschen Bahn und Sprecher der Initiative für Beschäftigung! (IfB!), hat die Jury des Wettbewerbs „Beschäftigung gestalten - Unternehmen zeigen Verantwortung" fünfzehn Unternehmen in den Kreis potenzieller Preisträger gewählt. Ihre Beiträge haben die Jury überzeugt, dass es Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelingt, sich auf besondere Weise für die Nachwuchssicherung, die Mitarbeiterbindung und die Sicherung von Arbeitsplätzen zu engagieren. Beeindruckt zeigten sich die Juroren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auch vom Spektrum der Unternehmen, das vom kleinen Handwerksbetrieb über mittelständische Maschinenbauunternehmen bis hin zum global agierenden Konzernen reicht. Mit Gestaltungswillen, Optimismus und der Konzentration auf langfristige Themen wie Fachkräftesicherung nehmen diese Unternehmen eine Vorbildrolle ein und können auf diese Weise andere motivieren, so die einhellige Meinung der Jury. In diesem Jahr haben sich 74 Unternehmen mit ihrem Engagement beworben. Der Unternehmenswettbewerb „Beschäftigung gestalten - Unternehmen zeigen Verantwortung" findet bereits zum vierten Mal statt. Mit ihm prämieren das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Initiative für Beschäftigung! (IfB!) Unternehmen, die mit innovativen Ansätzen Beschäftigung schaffen oder sichern. Ziel ist es, dieses vorbildliche unternehmerische Engagement für Arbeit und Ausbildung öffentlich zu würdigen und andere Unternehmen zum Nachahmen anzuregen.

    Die Preisträger werden am 4. Mai 2010 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen in Berlin ausgezeichnet. Der Wettbewerb „Beschäftigung gestalten - Unternehmen zeigen   Verantwortung" wurde im Oktober 2003 erstmalig vom damaligen Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gemeinsam mit der IfB! ausgeschrieben. Über 600 Unternehmen aus allen Regionen Deutschlands und aus den unterschiedlichsten Branchen haben sich seither beteiligt. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.beschaeftigung-gestalten.de.

    In der IfB! arbeiten seit 1998 zahlreiche Akteure aus Unternehmen, Politik, Verbänden und Verwaltung in regionalen Netzwerken zusammen. Sie entwickeln neue Wege, um Beschäftigung zu schaffen und Arbeitslosigkeit zu verhindern.

    Für die Endauswahl sind folgende 15 Unternehmen nominiert:
    B. Braun Melsungen AG, Melsungen
    Bernd Münstermann GmbH & Co. KG, Telgte
    Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, Bochum
    FEP Fahrzeugtechnik Pirna GmbH, Pirna
    Fraport AG, Frankfurt am Main
    Georgsmarienhütte GmbH, Georgsmarienhütte
    Gerhard Rösch GmbH, Tübingen
    IBM Deutschland, Ehningen
    InnoDämm GmbH, Paderborn
    Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG, Hamburg
    Landessparkasse zu Oldenburg, Oldenburg
    Nice-Pak Deutschland GmbH, Sülzetal
    Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn
    Resopal GmbH, Groß-Umstadt
    subreport Verlag Schawe GmbH, Köln

    Informationen zum Wettbewerb und den nominierten Unternehmen finden Sie unter:
    www.beschaeftigung-gestalten.de

    Kontakt:
    „Beschäftigung gestalten - Unternehmen zeigen Verantwortung"
    c/o IFOK GmbH
    Reinhardtstraße 58; 10117 Berlin
    Tel.: 030 / 536077 22; Fax: 030 / 536077 20
    E-Mail: info@beschaeftigung-gestalten.de

  • 11.02.2010 - Vorbildliche Lösungen bei subreport

    Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Der Wettbewerb „Beschäftigung gestalten - Unternehmen zeigen Verantwortung" wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Initiative für Beschäftigung! (IfB!) ausgeschrieben. Eine hochkarätig besetzte Jury, in der alle für den Arbeitsmarkt relevanten Akteure vertreten sind, hat dieses Jahr unter anderem subreport Verlag Schawe GmbH für eine Nominierung ausgewählt. Die Beiträge der Nominierten haben die Jury überzeugt, dass es Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelingt, sich auf besondere Weise für die Nachwuchssicherung, die Mitarbeiterbindung und die Sicherung von Arbeitsplätzen zu engagieren. Mit Gestaltungswillen, Optimismus und der Konzentration auf langfristige Themen wie Fachkräftesicherung nehmen die 15 nominierten Unternehmen eine Vorbildrolle ein und können auf diese Weise andere motivieren, so die einhellige Meinung der Jury.

    Das Wettbewerbsportät von subreport finden Sie hier.

    In der Begründung der Jury heißt es:

    Der Wettbewerb zeigt nicht, welche Lösungen in schwierigen Zeiten theoretisch angemessen wären, sondern er zeigt, welche Lösungen bereits heute von den unterschiedlichsten Unternehmen vor Ort umgesetzt werden. Er richtet den Fokus auf solche vorbildlichen Lösungen. Sie sollen zeigen, was alles möglich ist, im Kleinen wie im Großen. Und sie sollen zur Nachahmung anregen.

    Die nominierten Unternehmen beweisen dabei, dass es gelingen kann, den Interessen von Arbeitgebern und Beschäftigten sowie dem globalen Wettbewerb gerecht zu werden und dabei sichere und gute Arbeitsplätze anzubieten. Eines zieht sich wie ein roter Faden durch die eingereichten Beiträge: die Erkenntnis, Potenziale auch dort zu sehen und zu fördern, wo sie nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.

    Unabhängig von der Art der Herausforderung, von Betriebsgröße und regionaler Verortung kann man viel von diesen Unternehmen lernen: Sie sind ehrlich mit sich selbst und identifizieren offen und vorausschauend die konkreten Herausforderungen, vor denen sie stehen. Sie gehen nicht den einfachsten Weg, sondern investieren Zeit und Kreativität, um eine innovative, passgenaue Lösung zu finden. Diese Unternehmen setzen ihre Lösung in die Tat um, kooperativ und transparent, strukturiert und zielgerichtet, und von der Führungsebene getragen. Sie prüfen, ob die Ziele erreicht werden, behalten Einsatz und Ertrag im Blick und passen, wo nötig, an. Auf diese Weise entwickeln sie Lösungen, von denen sich andere etwas abschauen können, über die sie in Austausch kommen und die so, über den eigenen Nutzen hinaus, auch für andere Unternehmen und Beschäftigte einen konkreten Mehrwert bringen können. 

  • 26.01.2010 - Höhr-Grenzhausen – Einführung der elektronischen Vergabe

    Quelle: PresseVerbandsgemeindeHöhrgrenzhausen

    Die elektronische Vergabe und Ausschreibung gewinnt immer mehr an Bedeutung, Ausschreibungen öffentlicher Aufträge werden in absehbarer Zeit bundesweit nur noch elektronisch durchgeführt.

    Schon ab Januar 2010 sollen nun auch die Ausschreibungen der Verbandsgemeinde sowie der Verbandsgemeindewerke Höhr-Grenzhausen auf dem elektronischen Weg abgewickelt werden. Ziel ist es, so Bürgermeister Thilo Becker, in einem angemessenen Zeitraum, die Papierangebote einzustellen und das Vergabeverfahren ausschließlich über die Ausschreibungsplattform subreport ELViS abzuwickeln.

    Die elektronische Ausschreibung ist für die Vergabestelle sowie für den Bieter von Vorteil: Die Firmen können kostenlos an die Ausschreibungsunterlagen, über die leicht zu bedienende Auftragsplattform „subreport - ELViS", auf ihren PC herunterladen, mit Ihrer eigenen Software elektronisch verarbeiten und wieder direkt verschlüsselt zurücksenden. Der aufwendige Postweg wie z.B. das schriftliche Anfordern der Verdingungsunterlagen mit Nachweis der Bezahlung der Schutzgebühr entfällt somit. Für die Verwaltung bedeutet die Umstellung auf die vollständige digitale Auftragsvergabe Einsparungen bis zu 20 Prozent gegenüber dem aufwändigen Papierverfahren.

    In Zusammenarbeit mit dem Ausschreibungsdienst subreport, vertreten durch Herrn Felix Hinske, fand am 22. Januar 2010, 11.00 Uhr, in den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung eine Informationsveranstaltung statt. Bürgermeister Thilo Becker konnte zahlreiche Interessierte begrüßen.

    Um auch weiterhin die Unterstützung der Verwaltung zu gewährleisten, finden Sie hier die wichtigsten Links für den Einstieg in die elektronische Vergabe.

    http://www.subreport.de (Ausschreibungsdienst subreport ELVIS)

    subreport ELVIS - der von der Verwaltung gewählte Ausschreibungsdienst. Hier müssen Sie sich registrieren, um an die Ausschreibungsunterlagen zu gelangen. Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Felix Hinske vom subreport unter (0221) 9857838 gerne zur Verfügung.

    https://zertifikate.allgeier-it.de/vergabe (E-Vergabe Softwarezertifikat)

    Hier können Sie das für die elektronische Vergabe benötigte E-Vergabe Softwarezertifikat erhalten. Anbei erhalten Sie eine Erklärung sowie die Anleitung zur Bestellung einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur. 

    Der Bekanntmachungstext erscheint in gewohnter Form im Kannenbäckerland-Kurier, auf der Homepage der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, bi-online, Submissionsanzeiger und natürlich im subreport. Im Anhang des Bekanntmachungstextes finden Sie dann die aktuelle ELVIS-Nummer, unter der Sie diese Ausschreibung im subreport ELVIS abrufen können.

    Die Verwaltung ist Ihnen bei Fragen gerne behilflich. Bitte wenden Sie sich hier an Frau Iris Büser unter (02624) 104-201.